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Fass ohne Boden > Politik > Raab veröffentlicht erste Studie zu Genitalverstümmelungen in Österreich
Politik

Raab veröffentlicht erste Studie zu Genitalverstümmelungen in Österreich

In Österreich sind rund 11.000 Frauen und Mädchen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen, wie eine neue Studie zeigt. Die Untersuchung offenbart nicht nur die Verbreitung dieser Praxis, sondern auch erhebliche Defizite im Gesundheitssystem und bei der Aufklärung.

Redaktion
Redaktion
2. September 2024
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3 Min Read

Zum ersten Mal liegt eine detaillierte Erhebung zur Verbreitung von weiblicher Genitalverstümmelung in Österreich vor. Die Studie, durchgeführt vom Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien, zeigt, dass in Österreich etwa 11.000 Frauen und Mädchen Opfer dieser brutalen Praxis sind. Weitere 1.700 bis 3.000 Mädchen sind akut gefährdet. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen aus Ländern wie Ägypten und Somalia, die über Migrationsbewegungen nach Österreich gekommen sind.

Contents
  • „Praktiken müssen verhindert werden“
  • Kritik an mangelhafter Aufklärung
  • Handlungsbedarf im Gesundheitssystem
  • Koordinationsstelle als Hoffnungsträger
  • Fazit und Ausblick
  • Quelle
  • Weitere Informationen

„Praktiken müssen verhindert werden“

Bundesministerin Susanne Raab (ÖVP) betont die Dringlichkeit, diese frauenverachtende Praxis zu bekämpfen: „Diese frauenverachtenden Praktiken müssen verhindert werden und haben in Österreich keinen Platz.“ Deshalb wurde bereits 2021 eine bundesweite Koordinationsstelle eingerichtet, die neben der Aufklärungsarbeit auch Nachsorge bietet.

Kritik an mangelhafter Aufklärung

Die Studie bringt jedoch besorgniserregende Defizite ans Licht: Viele Gesundheitsfachkräfte in Österreich sind unzureichend über weibliche Genitalverstümmelung und die damit verbundenen rechtlichen Bestimmungen informiert. Dr. Jirovsky-Platter, Leiterin der Studie, äußert deutliche Kritik: „Die Studienergebnisse zeigen, dass in der Versorgung der von FGM/C betroffenen Mädchen und Frauen in Österreich noch Wissenslücken beim betreuenden Personal bestehen.“

Besonders im niedergelassenen Gesundheitsbereich fehlt es an fundiertem Wissen, was zu einer unzureichenden Betreuung der Betroffenen führt.

Handlungsbedarf im Gesundheitssystem

Die Studie fordert daher eine umfassende Schulung des Gesundheitspersonals, um den Betroffenen eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Auch die Dolmetscher- und psychologische Unterstützung müsse ausgebaut werden, um den spezifischen Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden. Der Wissensmangel über die rechtliche Lage von FGM/C in Österreich zeigt, dass auch in den betroffenen Communitys eine gezielte Aufklärungsarbeit notwendig ist.

Die Studienleiterin unterstreicht, dass die Bekämpfung von FGM/C nur durch einen ganzheitlichen Ansatz gelingen kann. Neben präventiven Maßnahmen sei es entscheidend, betroffene Frauen und Mädchen physisch und psychisch zu unterstützen.

Koordinationsstelle als Hoffnungsträger

Die „FGM Koordinationsstelle“ im Frauengesundheitszentrum FEM Süd in Wien nimmt hier eine zentrale Rolle ein. Seit ihrer Eröffnung im September 2021 bietet sie Betroffenen eine niederschwellige Anlaufstelle und arbeitet intensiv an Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen. Gefördert wird die Koordinationsstelle durch das Bundeskanzleramt im Rahmen der Nationalen Integrationsförderung.

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Fazit und Ausblick

Die Erkenntnisse der Studie verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf, um die bestehenden Lücken in der Versorgung und Aufklärung zu schließen. Ohne eine umfassende Schulung und Sensibilisierung der Fachkräfte sowie gezielte Präventionsarbeit droht die Situation weiter zu eskalieren. „Es gibt noch viel zu tun“, so Jirovsky-Platter abschließend.

Quelle

BKA

Weitere Informationen

stopFGM


Abschlussstudie

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