Auf einen Blick: Die FPÖ-Abgeordneten Michael Schnedlitz und Paul Hammerl fordern laut einer Aussendung des Freiheitlichen Parlamentsklubs das sofortige Ende der CO2-Steuer. Auslöser ist ein offener Brief der Verkehrswirtschaft an Kanzler Stocker, der vor dem finanziellen Stillstand bei den Spritpreisen warnt.
Zahlen auf einen Blick: Die Belastung für den Wirtschaftsstandort erreicht laut den von Hammerl zitierten Daten der Branchenvertretung ein kritisches Ausmaß:
- 58 Cent Preisanstieg verzeichnete ein Liter Diesel laut Verkehrswirtschaft seit Jahresbeginn.
- 1,9 Cent an Entlastung stehen diesem massiven Preissprung im selben Zeitraum gegenüber.
- 17.400 Euro an zusätzlichen Kosten muss ein durchschnittlicher Lkw oder Bus bei 100.000 Kilometern Jahresfahrleistung stemmen.
„Die Menschen und Betriebe brauchen aber keine inhaltslosen Pressekonferenzen, sondern endlich eine spürbare Entlastung an der Zapfsäule.“
Michael Schnedlitz
Zwischen den Zeilen: Die FPÖ sieht sich durch die Forderungen der Wirtschaftskammer bestätigt, da nun auch ÖVP-nahe Organisationen die freiheitliche Linie bei den Spritsteuern übernehmen. Laut Schnedlitz und Hammerl gefährdet das Zögern von Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer nicht nur Betriebe, sondern treibt über die Transportkosten die Preise für Waren des täglichen Bedarfs weiter nach oben.
Was hängen bleibt: Die Freiheitlichen verlangen von der Bundesregierung die sofortige Abschaffung der CO2-Steuer und eine Halbierung der Mineralölsteuer. Für Schnedlitz sind die Ausreden der Regierung aufgebraucht, da nun selbst das politische Vorfeld der ÖVP zum Handeln drängt, um Pendler, Familien und Unternehmen zu entlasten.
Während die ÖVP lieber in Kameras lächelt, ersticken Österreichs Transportunternehmer an 58 Cent Diesel-Aufschlag pro Liter.
Frank sagt:
