
Wie konnte das nur passieren?
Was wussten die Behörden?
Eines steht zum jetzigen Zeitpunkt fest: Mehr als bisher medial kommuniziert wurde!
Konkret geht es um die MA ELF (Amt für Jugend und Familie) und FSW (Fonds Soziales Wien), die als Ansprechpartner für das Asyl-Heim fungiert haben.
Ein Insider hat sich der Redaktion anvertraut und skizziert im Exklusivinterview ein düsteres Bild:

Liste an Missständen und Mängel
Die Liste der Missstände ist umfassend und lang (Auszug):
- „Es gibt keine Pädagogische Leitung für die ganze Einrichtung“
- Keine „laufende Fortbildung des Fachpersonals“
- Kein „Beschwerdemanagement für die Minderjährigen“
- „Keinen zusätzlichen Nachdienst für den dislozierten Wohnbereich, wie im Konzept vorgesehen und von der MA ELF […] vorgeschrieben und bereits mehrfach eingefordert“
Fass ohne Boden publiziert in den kommenden Tage Inhalte des elfseitigen Berichts, legt Inhalte einer E-Mail offen und wird erbarmungslos aufzeigen, welche Misstände den Behörden bekannt waren.
Einer wesentlichen Frage muss daher nachgegangen werden: Hätte die MA ELF und der FSW früher einschreiten müssen?
Siehe auch Enthüllung der Kronen Zeitung: Wien: Asyl-Heim total verwüstet