Auf einen Blick: Immer mehr EU-Posts auf X fliegen als falsch auf, doch Ursula von der Leyen stellt sich stur. Eine Statistik über die Korrekturen? Verweigert Brüssel komplett. Für die Kommissionschefin sind die peinlichen Hinweise keine Falschinformationen, sondern bloß „Debatten“.
Children are asking for a safer online world.
— Digital EU 🇪🇺 (@DigitalEU) July 13, 2026
We asked Europeans aged 12–17 for their views on apps, websites, games & social media:
🚸80% support rules for loot boxes
🚸78% support age limits
🚸48% want controls on features like infinite scrollhttps://t.co/NCxX9bTEbL pic.twitter.com/0sixaH9i5b
Widerspruch: Die Kommission sammelt keine umfassenden Daten darüber, wie oft EU-Stellen, Agenturen oder Institutionen von der Netz-Gemeinde öffentlich richtiggestellt werden. Laut von der Leyen spiegeln diese Hinweise oft nur unterschiedliche Interpretationen oder einen unvollständigen Kontext wider. Ein Eingeständnis, dass die Brüsseler Apparatschiks ungenau oder irreführend kommunizieren, lehnt die Kommissionsspitze strikt ab.

Wer sagt was: Die EU-Abgeordnete Marieke Ehlers (PfE) wollte am 14. Juli 2026 wissen, warum die Korrekturen bei offiziellen EU-Accounts derart massiv zunehmen. Sie forderte eine Untersuchung der Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit der Union und stellte drei zentrale Forderungen:
Go deeper: Anfrage | Beantwortung
- Aufklärung: Wie erklärt die Kommission den Anstieg der Community Notes und deutet dies auf die Verbreitung unrichtiger Informationen hin?
- Transparenz: Die Bereitstellung einer Übersicht der Gesamtzahl betroffener Posts, aufgeschlüsselt nach Institutionen und Agenturen.
- Konsequenzen: Eine Bewertung, ob die häufigen Korrekturen eine Überprüfung der gesamten EU-Kommunikationspolitik notwendig machen.
Wer jedes Community Note zur „Interpretation“ erklärt, hat kein Transparenzproblem. Der hat ein Realitätsproblem.
Frank sagt: