IS-Fanatiker tot in Wiener Zelle aufgefunden

Ein 40-jähriger IS-Fanatiker, der in Wien wegen der Planung eines Anschlags auf den Stephansdom inhaftiert war, nahm sich wenige Stunden vor seiner geplanten Abschiebung selbst das Leben.

Sujetbild Gefängnis - Ichigo121212 - Pixabay
Redaktion

Der Selbstmord des IS-Anhängers ereignete sich im Wiener Polizeianhaltezentrum, kurz bevor er nach Russland ausgeflogen werden sollte. Der Mann aus Dagestan war Teil des IS-Ablegers Islamischer Staat Khorasan (ISPK), berüchtigt für seine Brutalität und die Verantwortung für den Anschlag auf eine Konzerthalle nahe Moskau, bei dem mehr als 140 Menschen starben.

Kritik an Justizentscheidung

Kritik entflammte nach seiner vorherigen Freilassung Ende Mai, als er und drei weitere Verdächtige trotz als hochgefährlich eingestufter Einschätzung auf freien Fuß gesetzt wurden. Nach einer gescheiterten Suche nach einem vermuteten Waffenlager wurden sie zur Abschiebung ins Polizeianhaltezentrum überstellt. Dort nahm der IS-Fanatiker sein Leben, bevor er seine Kenntnisse über die Terrorpläne preisgeben konnte.

Fazit und Ausblick

Der Vorfall wirft Fragen über die Effektivität der Sicherheitsmaßnahmen und die Entscheidungsprozesse der Justiz auf, insbesondere angesichts der schwerwiegenden Anschlagspläne auf prominente europäische Bauwerke.

Quelle

krone.at

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