Bundesheer verstärkt Katastrophenhilfe in der Steiermark

m Morgen des 14. Juli 2024 verstärkte das Bundesheer seine Katastrophenhilfe in der Steiermark. Zusätzlich zu den bereits eingesetzten 33 Pionieren wurden 55 weitere Spezialisten des Villacher Pionierbataillons 1 nach Voitsberg entsandt. Damit sind nun insgesamt 88 Pioniere im Einsatz, um Verklausungen im Teigitschgraben zu lösen.

Bundesheer - Rudolf Striedinger - Sepa Media - Michael Indra
Redaktion

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) betonte die Bedeutung des schnellen und koordinierten Handelns in Krisensituationen. „Diese Verstärkungskräfte zeigen, dass das Bundesheer jederzeit einsatzbereit ist, um zu helfen und zu unterstützen – der Schutz der Bevölkerung steht dabei an erster Stelle“, erklärte Tanner.

Pioniere im Einsatz

Die Villacher Pioniere setzen schweres Gerät ein, um die Verklausungen zu beseitigen. Zwei Bagger mit bis zu 20 Tonnen und zwei Kranwagen mit bis zu 76 Tonnen Hubkraft sind im Einsatz. Unterstützt werden sie von acht Kettensägen-Schneidtrupps. Für die gefährlichen Arbeiten stehen zwei Sanitätstrupps des Bundesheeres zur medizinischen Erstversorgung bereit.

Schnelle Reaktion auf Katastrophen

Bei drohenden Katastrophen, wie anhaltendem Regen, bereiten sich die Soldaten in ihren Kasernen vor. Binnen weniger Stunden können sie auf Anforderung von Behörden ausrücken und die zivilen Einsatzkräfte unterstützen. Das Bundesheer kann im Bedarfsfall mehrere tausend Helfer gleichzeitig mobilisieren, um den Menschen in Österreich zu helfen.

Der Einsatz der 88 Pioniere in der Steiermark zeigt erneut die hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität des Bundesheeres bei der Katastrophenhilfe.

Quelle

Bundesministerium für Landesverteidigung

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