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Politik

Managementfehler: RH-Bericht zerreißt Wien Energie schonungslos

Im Rahmen eines Berichts stellt der Rechnungshof gravierende Schwächen im Management der Wien Energie fest. Diese führten im August 2022 zu einem kritischen Liquiditätsengpass, der nur durch finanzielle Unterstützung der Stadt Wien abgewendet werden konnte.

Redaktion
Redaktion
19. Juli 2024
Michael Ludwig betroffen - Sepa Media - Michael Indra
Michael Ludwig betroffen - Sepa Media - Michael Indra
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Der Rechnungshof kritisiert die Wien Energie scharf für ihr ineffizientes Liquiditätsrisikomanagement. Trotz eines dramatischen Preisanstiegs im Energiemarkt und zunehmender Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg, hat das Unternehmen keine ausreichenden Maßnahmen zur Risikobewertung und Risikobegrenzung getroffen. Stattdessen wurden notwendige Anpassungen im Risikomanagement und in der Risikosteuerung vernachlässigt, was zu einer existenzbedrohenden finanziellen Lage führte.

Inhalt anklicken
  • Unzureichende Aufsicht
  • Finanzielle Notlage
  • Politische Konsequenzen gefordert
  • Ein SPÖ-Finanzskandal
  • Notwendige Reformen und Empfehlungen
  • Fazit und Ausblick
  • Quelle

Unzureichende Aufsicht

Die Aufsichtsorgane der Wien Energie und der Wiener Stadtwerke versäumten es, ihre Überwachungsfunktion angemessen wahrzunehmen. Es wurden keine Alternativen zum Börsenhandel entwickelt und notwendige finanzielle Limite nicht festgelegt. Der Rechnungshof bemängelt zudem, dass der Aufsichtsrat in kritischen Phasen seine Aktivitäten nicht intensivierte.

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Finanzielle Notlage

Erst zwei Tage vor Fälligkeit von 1,8 Milliarden Euro informierte die Wien Energie das Finanzministerium über ihren Liquiditätsbedarf. Diese kurzfristige Offenlegung führte dazu, dass die Stadt Wien 1,4 Milliarden Euro bereitstellen musste, um die Zahlungsfähigkeit zu sichern. Der Rechnungshof kritisiert, dass die Magistratsdirektion keine ausreichenden Informationen lieferte, um die Bereitstellung von Krediten durch den Bürgermeister nachvollziehbar zu machen.

Politische Konsequenzen gefordert

In Reaktion auf den Bericht fordert die FPÖ personelle Konsequenzen. Dominik Nepp, Wiener FPÖ-Landesparteiobmann, bezeichnet das Management der Wien Energie und der Wiener Stadtwerke als inkompetent und wirft ihnen vor, die Energieversorgung der Stadt gefährdet zu haben. „Die unfähigen roten Handlanger bei Wien Energie und Wiener Stadtwerken haben die Energieversorgung der Wienerinnen und Wiener aufs Spiel gesetzt und die Stadt beinahe in totale Pleite geführt“, so Nepp.

Ein SPÖ-Finanzskandal

„Die Causa Wien Energie ist und bleibt ein SPÖ-Finanzskandal“, erklärte Markus Wölbitsch, Klubobmann der Wiener Volkspartei. Trotz teilweiser Einsicht der SPÖ, dass nicht alles optimal verlaufen sei, kritisierte Wölbitsch die ausweichenden Antworten von Bürgermeister Ludwig bei der Gemeinderatssitzung im März 2024. Zwar wurde das Risikomanagement neu aufgestellt und ein Risikoausschuss eingerichtet, jedoch zeigte sich kein klarer Reformwille.

Notwendige Reformen und Empfehlungen

Der Rechnungshof empfiehlt eine fachlich ausgewogene Besetzung des Aufsichtsrats der Wien Energie, um zukünftig derartige Krisen zu vermeiden. Die Stadt Wien und die Wiener Stadtwerke sollen sicherstellen, dass Personen mit unternehmerischer Expertise und institutioneller Außensicht in den Aufsichtsrat berufen werden. Auch wird eine transparentere Auswahl der Aufsichtsratsmitglieder gefordert.

Fazit und Ausblick

Die systemischen Schwächen im Management der Wien Energie und das Versagen der Aufsichtsorgane haben die Stadt Wien in eine kritische finanzielle Lage gebracht. Die Empfehlungen des Rechnungshofs zielen darauf ab, durch Reformen und fachlich fundierte Besetzungen zukünftige Risiken zu minimieren.

Quelle

Rechnungshof

FPÖ Wien

ÖVP Wien

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