Bundesminister Peter Hanke (SPÖ) reagiert auf 397 Verkehrstote und eine Verdoppelung tödlicher Radunfälle mit neuen Ankündigungen. Die historischen Höchstwerte bei Zweirad-Opfern belegen das Scheitern bisheriger Sicherheitsstrategien trotz enormer Budgetversprechen. Statt sofortiger baulicher Abhilfe setzt das Ministerium auf bürokratische Neuregulierungen und Strategien in der Ferne.
Aktueller Anlass: Bundesminister Hanke erörtert in einer Pressemitteilung die Unfallbilanz 2025 mit 397 Verkehrstoten.
Wer sagt was:
- Peter Hanke: „Hinter der Verdoppelung der getöteten Radfahrer […] steht ein klarer Auftrag: Wir brauchen […] Sicherheit für alle.“
Hintergrund:
- Die Zahl der getöteten Radfahrer stieg von 32 auf 65.
- Es handelt sich um den höchsten Wert an Rad-Toten seit 2002.
- Hauptunfallursache bleibt Unachtsamkeit mit 30,5 Prozent.
Im Detail: Das Ministerium plant eine Sammelnovelle der StVO. E-Mopeds erhalten eine Zulassungs-, Führerschein- und Versicherungspflicht. Für E-Scooter und E-Bikes gilt künftig eine Helmpflicht bis 16 beziehungsweise 14 Jahre.
Die Berechnung:
- 397: Tote im Straßenverkehr gesamt.
- 65 getötete Radfahrer.
- 180 Mio. Euro: Angekündigtes Budget für Radwege im ASFINAG-Rahmenplan.
- 8 getötete Kinder im Straßenverkehr.
Was zu tun ist: Sofortige bauliche Trennung der Verkehrswege statt PR-Kampagnen und Verantwortungsabwälzung auf die Nutzer.
Warum das wichtig ist: Sicherheit ist die härteste Währung staatlicher Kompetenz; steigende Opferzahlen sind ein Offenbarungseid für die Verkehrspolitik.
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

