In drei Sätzen: Die EU-Abgeordnete Lena Schilling nutzt das gesellschaftliche Parkett als Bühne für eine kalkulierte Inszenierung gegen den Wohlstand. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes instrumentalisiert die Tochter eines Bankmanagers die mediale Aufmerksamkeit des Opernballs. Diese Diskrepanz zwischen elitärer Herkunft, parlamentarischem Privileg und öffentlicher Anklage markiert einen weiteren Tiefpunkt ihrer Glaubwürdigkeit.
Der Auslöser: In der Nacht auf heute inszenierte Schilling auf der Feststiege der Staatsoper einen Protest-Auftritt im Stil US-amerikanischer Vorbilder. Sie trug ein Ballkleid mit der Aufschrift „Tax the rich, save the climate“ und präsentierte ein Banner gegen den angeblichen ökologischen Verfall durch Reichtum.
Wer sagt was:
- Lena Schilling (EU-Abgeordnete, Grüne): „Superreiche machen unser Klima kaputt, weil sie leben, als gäbe es kein Morgen“.
- Die Akteurin selbst verkehrt in jenen Kreisen, die sie öffentlich anprangert, und fiel zuletzt massiv durch eklatante Bildungslücken in Bezug auf die Europäische Union und einfachste mathematische Grundlagen auf.
Das Sittenbild: Der Auftritt ist das Resultat einer Karriere, die auf Aktivismus statt auf Kompetenz fußt. Trotz öffentlicher Entschuldigungen für erfundene Gerüchte bleibt Schilling die Speerspitze einer grünen Elite, die Provokation über parlamentarische Substanz stellt.
Zwischen den Zeilen:
- Strategie: Kopie eines US-amerikanischen Protest-Formats zur Kaschierung eigener inhaltlicher Defizite.
- Widerspruch: Kritik am Luxus bei gleichzeitiger Teilnahme an einem Event mit Logenpreisen von bis zu 26.000 Euro.
Follow the money: Eintrittspreise: 100 Euro (Stehplatz) bis 26.000 Euro (Loge). Das monatliche Bruttogehalt eines EU-Abgeordneten beläuft sich auf ca. 10.377 Euro.
Die andere Sicht: Schilling rechtfertigt die Aktion als notwendiges Mittel, um auf die ökologische Verantwortung der obersten zehntausend Haushalte hinzuweisen, die für die Hälfte der Emissionen verantwortlich seien.
Warum das wichtig ist: Schilling zeigt, wie Haltungsjournalismus und Aktivismus die politische Arbeit verdrängt haben, während die tatsächlichen Probleme der Bürger hinter PR-Stunts verschwinden.
Quellen:
