Wien kürzt Behindertenhilfe

Bürger wehren sich gegen rote Kürzungen der Behindertenhilfe.

Michael Ludwig - SEPA.Media Michael Indra - Runway FoB AI
Redaktion

Der Auslöser: Die brutale Teuerung und die steigenden Lebenshaltungskosten bilden die härteste Bedrohung für Wiener Haushalte. Die SPÖ-NEOS-Koalition unter Michael Ludwig (SPÖ) treibt Wien bis Ende 2026 in einen historischen Rekordschuldenstand von 17,5 Milliarden Euro. Unter dem Vorwand der „Konsolidierung“ wird bei den Schwächsten gekürzt.

Wer sagt was:

  • Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) besteht auf das Sparpaket und bezeichnet es unvermeidbar: „Wir konsolidieren verantwortungsvoll und sichern dennoch soziale Leistungen.“
  • „Während das Wiener Budget kracht wie eine Kaisersemmel“, so der Wiener ÖVP Klubobmann Harald Zierfuß.

Kontrast: Genau diese Kürzungen beim Fonds Soziales Wien treffen vulnerable Gruppen:

  • Projekt P.I.L.O.T. für behinderte junge Erwachsene wird gestrichen, obwohl 533 Wiener die Petition von Friedrich Hinterberger unterstützen.
  • Judith Pühringer (Grüne Wien) entlarvt: „Neben drastischen Erhöhungen bei Kanal- und Wassergebühren sowie bei der Fernwärme trifft auch die Abschaffung der 365-Euro-Jahreskarte sehr viele Wiener.“

Das Sittenbild: SPÖ und Neos präsentieren sich als soziale Retter, doch tatsächlich setzen die den Rotstift bei der Behindertenhilfe, Suchthilfe und Kultur an, während Magistratsaufblähung, Förderdschungel und Migrantenhilfe unangetastet bleiben. Systemversagen pur: Politiker schieben Verantwortung ab und somit zahlen Bürger doppelt.

Zwischen den Zeilen:

  • Fonds Soziales Wien klaffte 2025 bereits 44 Mio. Euro Lücke. Kürzungen 2026 verschärfen Armut bei Behinderten und Mindestsicherungsbeziehern.
  • U5-Ausbau auf 2030 verschoben: Infrastruktur wird geopfert.
  • Gebührenschraube massiv: Hundesteuer wurde fast verdoppelt, Grillen auf Donauinsel von 10 auf 45 Euro erhöht.

Follow the money: Die Stadtregierung predigt „soziales Wien“, streicht aber junge Behinderte aus dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig fressen neue Gebühren das restliche Ersparte auf. Bürger tragen Last: Höhere Gebühren (Kanal, Wasser, Parken und Öffi-Jahreskarte +100 Euro) direkt in Zeiten der Teuerung.

Die andere Sicht: Stadtregierung SPÖ/NEOS bezeichnen Kürzungen seien schmerzhaft, aber alternativlos wegen sinkender Einnahmen und Teuerungsfolgen.

Warum das wichtig ist: Teuerung und explodierende Lebenshaltungskosten treffen Bürger tagtäglich hart. Rot-Pink kürzen dort, wo es am meisten wehtut. SPÖ-NEOS schützen ihr eigenen Pfründe, die Wiener zahlen den Preis für diese miesen Entscheidungen.

Quellen

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