Sie logen uns an

Die CIA wusste alles über die Nord-Stream-Sabotage.

Nord Stream - Dänische Luftwaffe - Gemini FoB AI
Redaktion

Geopolitischer Terror: Es war ein Terroranschlag gegen alle Westeuropäer: Die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines – ein Akt der Sabotage, der Europa in eine Energiekrise stürzte und die Spannungen im Ukraine-Krieg auf die Spitze trieb.

  • Neue Enthüllungen, basierend auf investigativen Berichten, zeigen nun: Der US-Geheimdienst CIA soll laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel bereits Monate vor dem Anschlag von den detaillierten Terror-Plänen gewusst haben – von Plänen, die auf eine ukrainische Kommandoaktion hindeuten.
  • Doch warum schwieg Washington? Und wer trägt die wahre Verantwortung für diesen geopolitisch folgenschweren Terror?

Faktenlage: Am 26. September 2022 erschütterten vier Unterwasser-Explosionen die Nord-Stream-1- und Nord-Stream-2-Pipelines in der Ostsee. Die Lecks traten in der Nähe der dänischen Insel Bornholm auf, wo die Rohre auf dem Meeresboden verlaufen.

  • Seismographen registrierten Erschütterungen, die der Sprengkraft von Hunderten Kilogramm TNT entsprachen – genauer gesagt zu 500 Kilo bei mindestens einer Detonation.
  • Gas strömte in Massen aus und bildete riesige Blasen an der Meeresoberfläche, es folgte eine Umweltkatastrophe.
  • Die Pipelines, die Russland mit Deutschland verbanden und jährlich Milliarden Kubikmeter Erdgas transportierten, waren unbrauchbar.

Widerspruch: Medien trommelten monatelang: Es war Putin. Russland, das den Gasfluss bereits zuvor gedrosselt hatte, sah sich als Opfer der Terrorattacke. Westliche Regierungen und Medien hingegen vermuteten zunächst Moskau selbst hinter dem Anschlag, um Europa weiter unter Druck zu setzen – monatelang wurden Millionen von Europäern damit belogen, dass Wladimir Putin dem Befehl zum Anschlag gegeben haben soll.

Beobachtung: Doch die Spuren führen in eine andere Richtung: Nach Kiew.

  • Bereits im Juni 2022, also drei Monate vor dem Anschlag, hat die CIA einen Tipp von der niederländischen Militärgeheimdienst MIVD erhalten.
  • Der Bericht skizzierte den ukrainischen Plan: Sechs Kommandosoldaten würden unter falschen Identitäten ein Boot mieten, mit Tauchausrüstung in die Tiefe der Ostsee abtauchen und die Pipelines mit Sprengstoff zerstören.

Trojanische Pferd: Die Operation war angeblich so geplant, dass sie mit dem NATO-Manöver BALTOPS zusammenfiel, um eine gewisse Tarnung zu bieten.

  • Die CIA leitete die Informationen an Deutschland weiter, wo der Bundesnachrichtendienst BND alarmiert wurde. Dennoch kam es zur Sprengung. Warum?
  • Quellen sprechen von einer bewussten Täuschung: Die Ukrainer meinten, sie hätten den Plan vorübergehend auf Eis gelegt – nach der Intervention der US-Regierung, die Kiew warnte.

Analyse: Präsident Wolodymyr Selenskyj soll angeblich nicht in die Terrorpläne eingeweiht gewesen sein (was bei der Dimension der Folgen des Anschlags unwahrscheinlich ist), stattdessen wird der ukrainische General Valerii Zaluzhnyi als möglicher Drahtzieher genannt, der diese Operation geleitet hätte.

  • Stand der Ermittlungen: Im Mittelpunkt steht die Yacht „Andromeda“, ein 15 Meter langes Segelboot, das im September 2022 in Rostock gemietet wurde.
  • Die Crew: Ein Kapitän, zwei Taucher, zwei Assistenten und eine Ärztin – alle mit falschen Pässen ausgestattet, darunter ein gefälschter rumänischer Ausweis, der einem ukrainischen Soldaten zugeschrieben wird.

Mechanik: An Bord fanden deutsche Ermittler Spuren von HMX, einem militärischen Sprengstoff, dessen Signatur mit den Explosionen übereinstimmt.

  • Der GPS-Tracker des Boots zeichnete eine verdächtige Route auf: Von Rostock aus in die Nähe der Pipelines, wo die Taucher stundenlang gearbeitet haben könnten.
  • „Es war keine elegante Jacht, sondern ein praktisches Werkzeug für Sabotage“, beschreibt ein Insider die „Andromeda“.
  • Die Miete wurde von einem ukrainischen Unternehmer bezahlt, Spuren führen zu Roman Chervinsky, einem ehemaligen ukrainischen Geheimdienstoffizier, der als Koordinator gilt.

Übersetzung: Wusste die CIA also weit mehr, als bisher zugegeben worden ist? Berichte deuten darauf hin, dass die USA den Plan nicht nur kannten, sondern auch versuchten, ihn zu stoppen. Vergeblich. „Die Warnung war klar, aber die Dynamik des Krieges überrollte alles“, kommentiert das ein ehemaliger BND-Mitarbeiter anonym.

Bilanz: Die Implikationen sind enorm: Die Sabotage vernichtete Russlands Energiehebel über Europa und stärkte die Abhängigkeit vom US-Flüssiggas.

  • Schweden und Dänemark schlossen ihre Untersuchungen 2024 ohne Schuldzuweisung, während Deutschland weiter ermittelt.
  • Russland fordert eine UN-Untersuchung, die bislang blockiert wird.
  • Vier Jahre nach dem Anschlag bleibt die Nord-Stream-Affäre ein Symbol für hybride Kriegsführung. „Dies war kein isolierter Akt, sondern Teil eines größeren Schattenspiels“, warnte der bekannte Investigativjournalist Seymour Hersh, der sehr früh eine US-Beteiligung vermutete – nun ist zumindest eine Mitwisserschaft bestätigt.

Warum das wichtig ist: Die ukrainische Regierung steht nun noch mehr unter Druck: Am 26. September 2022 explodierte nicht nur Gasleitungen, sondern auch das Vertrauen in stabile Allianzen. Und alle Europäer belasteten die ukrainischen Terroristen mit höhere Energiepreisen, mit einer gestiegene Abhängigkeit von alternativen Quellen und mit einer anhaltenden Versorgungs-Unsicherheit. Russland will schon seit Monaten Nord Stream reparieren – doch Sanktionen verhindern das.

Quelle: Spiegel

Share This Article
Keine Kommentare