In drei Sätzen: Die Teuerung belastet weiter Österreichs Haushalte, die Energiepreise bleiben hoch, es fließt weiter Geld in die Ukraine: Die Österreicher liefern der Ampel-Regierung in einer neuen Umfrage die Rechnung dafür: SPÖ stürzt auf 17 Prozent und die ÖVP kommt nur auf 20 Prozent.
Der Auslöser: Die aktuelle Lazarsfeld-Umfrage für oe24 (9. bis 17. Februar 2026, 2.000 Befragte) zeigt, dass die Koalitionsregierung im Parlament nur noch 87 Mandate hätte. Die FPÖ steigt hingegen auf 37 Prozent. Und nach den Personaldebatten fällt die SPÖ in ein Rekord-Tief: nur noch 17 Prozent! Die Babler-Krise ist kurz vor dem Parteitag der Sozialdemokraten akut.
Wer sagt was:
- Herbert Kickl (Parteichef, FPÖ) profitiert von der Performance der Bundesregierung: „Die Österreicher wollen Veränderung.“
- Christian Stocker (Bundeskanzler, ÖVP) verliert weiter an Beliebtheit: Bei der Kanzlerfrage kommt er nur noch auf 12 Prozent.
Analyse:
- Kanzlerfrage: Andreas Babler (Vizekanzler, SPÖ) schafft nur noch 7 Prozent – und kommt damit auf den letzten Platz, noch hinter Gewessler und Meinl-Reisinger (beide 8 Prozent).
- Die Umfragen seit Herbst 2025 liefern bekanntlich ein SPÖ-Desaster nach dem anderen.
- Zur Erinnerung: Bablers Vorgängerin an der SPÖ-Spitze Pamela Rendi-Wagner erreichte im Juni 2022 immerhin 18 Prozent in der Kanzlerfrage, Andreas Babler enttäuscht mit 7 Prozent.
Das Sittenbild: Ein Systemversagen – die Koalitions-Elite ignoriert weiter das Steigen der Lebenshaltungskosten, aber pumpt weiter Steuergeld in die Ukraine. Babler scheitert an Realität. Stocker verliert nach einem kurzen Höhenflug wieder an Zustimmung.
Zwischen den Zeilen:
- SPÖ fiel bereits Herbst 2025 auf 18 Prozent, jetzt sind es nur noch 17 Prozent.
- FPÖ seit 2022 oft über 35 Prozent, nun 37 Prozent.
- Die Regierung verliert die Mehrheit: 92 Sitze im Nationalrat nötig – nur 87 erreichbar.
- KPÖ knackt 4 Prozent, Grüne sind bei nur 9 Prozent.
- Teuerung treibt Unzufriedenheit: 54 Prozent unzufrieden mit Regierung.
Follow the money: Große Reformen und Hilfsmaßnahmen für die Österreicher fehlen noch immer. Die Haushalte zahlen mehr, die Lebensmittelpreise und Energiepreise steigen weiter.
Die andere Sicht: Stocker nennt 2026 „Jahr des Aufschwungs“. Doch es ist keine echte Entlastung zu sehen, stattdessen liefert die Koalition nur Ablenkungs-Themen wie die Bundesheer-Debatte.
Warum das wichtig ist: Österreichs Koalitions-Elite verspielt das Vertrauen in die Politik, die Teuerung bedroht tausende Existenzen, die Arbeitslosigkeit ist extrem hoch. Während sich Christian Stocker und Beate Meinl-Reisinger in München mit dem Multi-Millionär und Lobbyisten Alex Soros treffen, wissen viele österreichische Familien nicht mehr, wie sie Monat für Monat überleben sollen.
Quelle: oe24.at
