In drei Sätzen: Das Sozialministerium forciert unter dem Deckmantel einer Fachkräftestrategie die unkontrollierte Zuwanderung in den Arbeitsmarkt. Während 394.000 Menschen in Österreich ohne Arbeit sind, träumt die Elite von der weiteren Öffnung der Grenzen für Drittstaatsangehörige. Die neue Fachkräftestrategie soll ab März 2026 unter Einbindung mehrerer Ministerien erarbeitet werden, um den demografischen Wandel sowie die fortschreitende Digitalisierung aktiv zu bewältigen
Der Auslöser: Ein aktueller Vortrag an den Ministerrat vom 18. Februar 2026 enthüllt die Kapitulation vor dem demografischen Wandel. Die Regierung öffnet Türen für die „Rot-Weiß-Rot-Karte für volljährige Lehrlinge“.
Wer sagt was: Korinna Schumann (Bundesministerin, SPÖ): „Die Rot-Weiß-Rot-Karte bietet ein zentrales Instrument für Aufenthalt und Beschäftigung von Fachkräften aus Drittstaaten“.
Die Realität: Während die Ministerin den Zugang „einfacher, schneller und transparenter“ machen will, verharren 394.000 Personen in Arbeitslosigkeit oder Schulung. Offene Stellen: Diesem Wert standen im selben Zeitraum durchschnittlich rund 79.000 sofort verfügbare offene Stellen gegenüber.
Das Sittenbild: Seit 1950 schrumpft erstmals die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, doch statt echter Entlastung für Familien wird auf den Zuzug aus dem Ausland gesetzt.
- Schaltstelle: Das Ministerium plant die Öffnung der RWR-Karte für Arbeitskräfteüberlasser (Leiharbeitsfirmen).
- Sittenbild: Die Zahl der Lehrbetriebe sank allein 2025 um 3,8 %, während man im Ausland nach Ersatz sucht.
- Widerspruch: Man spricht von „Vollzeit-Anreizen“, verschweigt aber die kalte Progression und die Teuerungsrate, die Mehrarbeit finanziell entwertet.
Follow the money: Das Ministerium gibt unumwunden zu: „Notwendige zusätzliche Mittel sind im Rahmen der Budgeterstellung zu verhandeln“. Hinter dieser Floskel verbergen sich Millionenbeträge für Digitalisierungsprojekte wie „Easy Access Austria“.
Die andere Sicht: Die Zahl der sofort verfügbaren offenen Stellen deckt mit 79.000 nicht einmal ansatzweise das Heer der Arbeitslosen ab.
Warum das wichtig ist: Als Regierung will man Arbeitskräfte importieren, während die eigene Jugend keine Lehrplätze findet und die Teuerung das Land erwürgt.
Quelle: Ministerrat Fachkräftestrategie
