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WKO will Maut im Burgenland verhinden

Doskozil plant neue Abzocke fĂĽr heimische Betriebe.

Frank AI
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Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
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Auf einen Blick: Burgenlands Wirtschaft steht unter massivem wirtschaftlichem Druck durch das „System Doskozil„. Die Wirtschaftskammer Burgenland schlägt nun Alarm angesichts der Pläne für eine eigene Lkw-Maut im Burgenland. Hohe Kosten, eine schwache Konjunktur und zurückhaltende Investitionen belasten den Standort bereits massiv, wodurch eine zusätzliche Maut das völlig falsche Signal sendet.

Worum es geht:

  • Transportkosten steigen: Die zusätzlichen Kosten treffen nicht nur die Transporteure, sondern ziehen sich durch die gesamte Wertschöpfungskette.
  • Teure Grundversorgung: Ob Schotterlieferungen fĂĽr Baustellen, Milch in den Regalen oder Möbeltransporte – teurere Transporte treiben die Preise fĂĽr Produkte und Dienstleistungen in die Höhe.
  • Keine Umwege möglich: Heimische Betriebe können die Wohnorte ihrer Kunden und Baustellen nicht einfach umfahren und wären von dieser Abgabe besonders hart betroffen.

Das groĂźe Ganze: Die geplante Lkw-Maut betrifft auch den individuellen Busverkehr, wodurch die finanziellen Lasten voll auf Vereine, Schulen und andere Organisationen durchschlagen. Ob Vereinsausflug, Schulausflug, Exkursion oder die gemeinsame Fahrt zu einer Veranstaltung: Die Mehrkosten landen am Ende bei den BĂĽrgerinnen und BĂĽrgern im Burgenland.

Finanzierungstricks der ASFINAG: Die burgenländische Wirtschaft fordert klare Wachstumsimpulse, Investitionen und Planungssicherheit. Als Alternative bringt die Wirtschaftskammer ins Spiel, die Übergewinne aus der bestehenden Straßenmaut über den Finanzausgleich an die Bundesländer zurückzuführen.

  • Milliardenerlöse: Die Erlöse der ASFINAG aus der Lkw-Maut beliefen sich im Jahr 2025 auf fast 1,8 Milliarden Euro.
  • Gerechtere Verteilung: Durch eine RĂĽckfĂĽhrung wĂĽrden breitere Finanzierungsstrukturen geschaffen, statt einzelne Regionen und deren Betriebe ĂĽberproportional zu belasten.

Zwischen den Zeilen: Die Wirtschaftskammer richtet deshalb einen klaren Appell an die Mitglieder der Landesregierung und des Landtages, die wirtschaftlichen Auswirkungen vor jeder Zustimmung genau abzuwägen. Politische Entscheidungsträger werden eingeladen, das direkte Gespräch mit Unternehmern zu suchen, um sich ein realistisches Bild von der Lage zu machen.

Warum das wichtig ist: Wer in wirtschaftlich fragilen Zeiten zusätzliche Abgaben auf den Verkehr legt, zerstört die Basis für Wohlstand und Wachstum im eigenen Land.

Hier wird Politik auf dem RĂĽcken der Pendler, Vereine und Betriebe ausgetragen.

Frank sagt:
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