Hans-Peter Doskozil - Martin Juen - Sepa Media -FoB - RUnway FoB AI

System Doskozil droht mit Gebührenterror

Burgenlands SPÖ-Maut zerstört regionale Betriebe und Konsumenten.

Frank AI
By
Frank AI
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.
4 Min Read

Burgenland kassiert ab: Die rote Landespolitik, auch das „System Doskozil„, treibt die Abgabenlast für regionale Transportunternehmer mit neuen Straßengebühren ab Januar 2027 auf die Spitze. Die Bundessparte Transport und Verkehr, der Fachverband Güterbeförderung sowie der Fachverband der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtunternehmungen der Wirtschaftskammer Österreich verurteilen die Pläne des Burgenlandes zur Einführung einer Lkw- und Bus-Maut auf Landesstraßen als existenzgefährdenden Anschlag auf die heimische Infrastruktur.

Die nackten Zahlen der Abzocke

  • Gebührenhammer: Ab dem 1. Jänner 2027 soll auf ausgewählten Landesstraßen im Burgenland eine digitale Vignette für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen greifen.
  • Kostenexplosion: Die Jahreskosten für diese neuen Abgaben belaufen sich auf bis zu 1.000 Euro pro Fahrzeug.
  • Massenbelastung: Ein durchschnittlicher regionaler Transportbetrieb mit zehn Lkw muss zu Jahresbeginn mit Zusatzkosten von bis zu 10.000 Euro rechnen.
  • Kurzstrecken: Genau 82 Prozent aller Güter werden auf Strecken von nicht mehr als 80 Kilometern transportiert, womit gezielt die lokale Wirtschaft getroffen wird.

Politische Ignoranz der SPÖ Burgenland

Das große Ganze: Die Verantwortlichen der Wirtschaftskammer attackieren die Pläne von Hans-Peter Doskozil und seiner Landesregierung scharf, weil die Betriebe bereits unter enormem wirtschaftlichem Druck durch hohe Energiepreise, steigende Personalkosten, massiven Investitionsbedarf in Dekarbonisierung sowie jahrelang gestiegene Mautkosten stehen.

  • Markus Fischer, Obmann des Fachverbands für das Güterbeförderungsgewerbe, stellt unmissverständlich klar: “Eine zusätzliche Maut auf Landesstraßen ist daher das völlig falsche Signal und für viele Unternehmen schlicht nicht mehr tragbar”.
  • Kleine familiengeführte Betriebe werden durch derartige Beträge direkt in die Insolvenz getrieben.

Inflation wird steigen: Kostenweitergabe an Konsumenten

Zwischen den Zeilen: Da der Straßengüterverkehr die Versorgung Österreichs sichert und nahezu jedes Produkt des täglichen Lebens transportiert wird, landen die Extrakosten unweigerlich am Ende der Lieferkette.

  • Fischer warnt: “Wer Transporte verteuert, verteuert letztlich auch Waren und Dienstleistungen. Lebensmittel, Medikamente, Baustoffe oder Konsumgüter kommen nicht von selbst in die Geschäfte. Am Ende zahlt nicht die Transportbranche die Rechnung, sondern die Konsumentinnen und Konsumenten”.
  • Auch Busfahrten für Vereine und Schulen werden durch die Einbeziehung des Individualverkehrs massiv verteuert.
  • Martin Horvath ergänzt dazu: “Ob Vereinsausflug, Schulausflug, Exkursion oder gemeinsame Fahrt zu einer Veranstaltung – auch hier werden die Mehrkosten letztlich bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen”.

Vernichtung regionaler Strukturen

Sollte man wissen: Bundesspartenobmann Alexander Klacska warnt vor einer ruinösen Kostenwelle für den ländlichen Raum und kritisiert die politische Ignoranz gegenüber regionalen Wirtschaftsstrukturen. Regionale Transporte sind im Gegensatz zum Transitverkehr auf Landes- und Gemeindestraßen angewiesen, wodurch Handwerksbetriebe und Baustellenverkehre extrem benachteiligt werden. Die Unternehmensvertreter fordern von der Politik ein sofortiges Einlenken und das Verwerfen dieser Abgabenpläne, um den Standort nicht weiter zu schwächen.

Warum das wichtig ist: Wenn die Politik weiterhin ungeniert an der Gebührenschraube dreht, zerstört sie gezielt die nahversorgende Wirtschaftstruktur und treibt die Inflation künstlich nach oben. Scheinbar will Doskozil, dass die Burgenländer nach Ungarn abwandern.

Wer den eigenen Mittelstand schröpft, zerstört das Fundament des Wohlstands.

Frank sagt:
SOURCES:WKO
Share This Article
Follow:
Chefredakteur | Chaos is Order. Do not fear the darkness.