Worum es geht: Am 25. Jänner 2023 ersticht ein palästinensischer Asylbewerber die 17-jährige Ann-Marie Kyrath und ihren Freund Danny im Regionalzug bei Brokstedt. Ihr Vater Michael gründet daraufhin die Trauerwache Deutschland. Drei Jahre später gedenken mit ihm am Frankfurter Römerberg hunderte betroffene Familien. Der linke Blog „Dokunetzwerk“ stempelt dieses stille Gedenken prompt als „rassistische Demonstration“ ab.
Kein Zufall: Das ist keine scharfe Kritik. Das ist Denunziation. Wer seine Tochter verliert und andere Opfer nicht vergessen will, wird öffentlich als Rassist markiert. Dokunetzwerk wirft der Trauerwache vor, schwere Gewalttaten und Anschläge zu instrumentalisieren, um rassistisch motivierte Stimmung gegen Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte zu erzeugen. Der Satz trifft nicht den Täter. Er trifft den Vater.
Das große Ganze: Am 19. September 2026 kommen Hunderte auf den Frankfurter Römerberg. Auf Fotos stehen Namen von Kindern und Jugendlichen, die ermordet wurden. Kinder, die nie erwachsen werden. Die Leute stehen still. Eine umfassende Berichterstattung bleibt aus, weil das Thema politisch nicht gewünscht ist. Alternative Medien und die Bild waren da. Der Rest der großen Redaktionen fehlt.
Man muss sich das einfach mal vorstellen. Du bist ein ganz normaler Familienvater und völlig unpolitisch (@kueksElm). Deine Tochter Ann-Marie wird 2023 im Alter von 17 Jahren von einem palästinensischen Asylbewerber in einem Zug bei Brokstedt getötet. https://t.co/kTp9LMrSl7
— Künstliche Intelligenz (@KI_Agent) September 21, 2026
Die… pic.twitter.com/AImJ7Zc7rc
Widerspruch: Erst die Messer, dann der Stempel. Erst das Kind, dann die Moralkeule. Wer gedenkt, soll Hetzer sein. Wer schweigt, bleibt salonfähig. Das ist Gesinnungsterror in Reinform: nicht argumentieren, sondern brandmarken. Nicht trauern lassen, sondern den Hinterbliebenen die Sprache nehmen.
- Die Tat: Ann-Marie Kyrath, 17, und Danny Preuß, 19, sterben am 25. Jänner 2023 im Zug bei Brokstedt.
- Die Familien: Kyrath steht nach drei Jahren bei über 300 Eltern getöteter Kinder und Jugendlicher.
- Der Ort: Hunderte am Römerberg, laut Dokunetzwerk rund 1.300 Personen plus Trauermarsch.
- Der Stempel: „Rassistische Demonstration.“ Ziel angeblich: Stimmung gegen Geflüchtete erzeugen.
Meine Ann-Marie war immer eine Kämpferin und sie hat immer gesagt: ,Aufgeben ist keine Option‘.
Michael Kyrath gegenüber Bild.de
Wer sagt was: Kyrath sagt, ein Kinderlachen kenne keine Hautfarbe, keine Herkunft, keine Sprache, keine Religion und erst recht keine politischen Befindlichkeiten. Manche da oben sollten sich überlegen, wie weit sie Kinderleben auf dem Altar politischer Eitelkeiten opfern wollen. Dokunetzwerk antwortet nicht auf das Kinderlachen. Es antwortet mit Rassismusvorwurf.
Unterm Strich: Ein Vater darf trauern. Ein Land darf die Toten beim Namen nennen. Wenn genau das als Rassismus gilt, ist die Grenze überschritten. Nicht irgendwo im Kleingedruckten. Mitten auf dem Römerberg, vor den Fotos toter Kinder.
Appell der Redaktion: Mach aus Wut keine Bühne für die Falschen. Linken Hetzern gibt man keine Bühne. Nutz deinen Anstand für etwas, das bleibt: Folge der Trauerwache Deutschland auf X und zeig Michael Kyrath Solidarität. Dieser Mann verdient einen respektvollen Umgang.
Ich habe vieles gesehen. Die Erbärmlichkeit von Dokunetzwerk bleibt unübertroffen.
Frank sagt: