Bonzenflug zur Klimakonferenz

ÖVP-Minister Totschnig verprasst zehntausende Euro Steuergeld für Flugreise.

Norbert Totschnig - SEPA.Media - Michael Indra - FoB Style
Redaktion

Während der einfache Bürger an der Zapfsäule für das Klima blutet, gönnt sich die politische Elite den ganz großen Auftritt über den Wolken. ÖVP-Bundesminister Norbert Totschnig jettet mit einer zehnköpfigen Entourage zur Klimakonferenz nach Brasilien und lässt es sich in der Business-Class gutgehen. Das Ganze wird mit einem Taschengeld für CO2-Kompensationen grüngefärbt, während die Flugkosten allein ein ganzes Jahresgehalt verschlingen.

Der Auslöser: Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ enthüllte am 26. Januar 2026 die massiven Reisekosten des Landwirtschafts- und Klimaministeriums für den Trip zur COP nach Belém.

Wer sagt was:

  • Thomas Spalt, Umweltsprecher der FPÖ, kritisiert: „Das ist die typische Doppelmoral dieser Systemparteien: Wasser predigen und selbst den teuersten Wein auf Kosten der Steuerzahler trinken“.
  • Das Ministerium hält lapidar fest: „Das Hotel, in dem die gesamte Delegation […] untergebracht war, hatte keine Sternebewertung“.

Das Sittenbild: Dieser Vorfall ist kein Versehen, sondern tief im System der schwarz-rot-pinken Koalition verwurzelt. Man gibt sich nach außen hin demütig und bucht ein Hotel ohne Sterne, während man beim Flugkomfort keine Abstriche macht.

Zwischen den Zeilen: Die Details der Reise offenbaren eine absurde Arroganz gegenüber dem Steuerzahler:

  • Fakt: Die Delegation bestand aus elf Personen, darunter drei Kabinettsmitarbeiter und sieben Fachexperten.
  • Der Minister und eine weitere Person nutzten die teure Business-Class für den Langstreckenflug nach Südamerika.
  • Die CO2-Kompensation von knapp 700 Euro wirkt bei Gesamtkosten von über 34.000 Euro wie ein schlechter Scherz.

Follow the money: Die Kosten für die Reise sind ein Schlag ins Gesicht jedes hart arbeitenden Österreichers:

  • Flugkosten für die Delegation: 34.714,21 Euro.
  • Geleistete CO2-Kompensation: 696,95 Euro.

Was bleibt über: Wer glaubt, dass das Klima durch Ministerflüge in der Business-Class gerettet wird, hält auch Brandstifter für die besten Feuerwehrmänner. Hier wird Effizienz gegen politische Selbstinszenierung auf Staatskosten getauscht.

Warum das wichtig ist: Es zeigt die tiefgreifende Entfremdung der Regierenden von der Lebensrealität der Menschen. Wenn ein Minister für eine einzige Dienstreise fast ein durchschnittliches Netto-Jahresgehalt an Flugkosten verpulvert, ist das Wort „Sparsamkeit“ nur noch eine hohle Phrase. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Klimapolitik: Wer von den Bürgern Verzicht fordert, darf selbst nicht im Luxus-Jet zur Weltrettung fliegen.

Quellen:

parlament.gv.at (3553/AB vom 26.01.2026)
heute.at

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