Fass ohne BodenFass ohne Boden
Notification Show More
Font ResizerAa
  • Themen
    • Politik
    • Investigativ
    • Politiker Dossiers
    • Politischer Islam
    • AI & Cyber
  • Fass ohne Boden
    • Newsletter
    • Presse
    • Spenden
    • Impressum
  • Datenschutz
    • Cookies
Reading: Propaganda vs. Prawda
Font ResizerAa
Fass ohne BodenFass ohne Boden
Suche
  • Themen
    • Politik
    • Investigativ
    • Politiker Dossiers
    • Politischer Islam
    • AI & Cyber
  • Fass ohne Boden
    • Newsletter
    • Presse
    • Spenden
    • Impressum
  • Datenschutz
    • Cookies
Follow US
Copyright © 2016-2026 Fass ohne Boden
Fass ohne Boden > Politik > Propaganda vs. Prawda
Politik

Propaganda vs. Prawda

Martin Held - campus a - Foto Stephan Krug - FoB
Martin Held - campus a - Foto Stephan Krug - FoB
Redaktion
Redaktion
17. Juni 2025
Share
3 Min Read

Martin Held, österreichisch-russischer Doppelstaatsbürger und IT-Unternehmer, steht im Verdacht, eine zentrale Figur der russischen Informationskriegsführung in Europa zu sein. In einem exklusiven Interview mit campus a in Moskau wehrt er sich gegen Vorwürfe, Influencer bezahlt, RT-Inhalte verbreitet und Russland als Zuwanderungsziel für Europäer beworben zu haben. Held betont seine private Motivation, sieht sich zu Unrecht diffamiert und bezeichnet die Lage zwischen Russland und dem Westen als wechselseitigen hybriden Krieg.

Aktueller Anlass: Martin Held wird in mehreren Berichten von europäischen Medien und Analyseplattformen wie Osavul als „Schlüsselakteur der russischen Propaganda“ beschrieben.

Wer sagt was:

  • „Das ist keine Drohung sondern eine Tatsachenfeststellung“, so Held über Putins Warnung vor einem Atomkrieg bei NATO-Beteiligung.
  • „Ich bin kein Fädenzieher, ich bin IT-Unternehmer“, erklärt er zu den Vorwürfen.
  • „Ich würde gerne zurück nach Österreich, aber mir fehlen Kunden und Konten.“

Hintergrund: Held betrieb in Österreich die Plattform VPN TESTER, siedelte später nach Russland über und gründete dort mehrere IT-Firmen. Kritiker werfen ihm vor, durch Video-Dubbing, VPN-Plattformen und Domains russische Narrative im Westen zu verbreiten.

Im Detail:

  • Plattform Willkommen in Russland soll Europäer zur Zuwanderung bewegen
  • Videos zeigen subjektive Alltagsszenen in Russland, keine Kriegsbilder
  • Alina Lipp, wegen prorussischer Propaganda sanktioniert, soll über Helds Firma bezahlt worden sein
  • Held bestreitet sämtliche Zahlungen: „Fälschbare Kontoauszüge, null Grundlage“
  • Medien berichten von angeblichen Geldflüssen aus Russland: 45 Mio. Rubel plus monatlich 2 Mio. Rubel ab 2024
  • Telegram-Kanal Stimme aus Russland sei ein privates Projekt, ohne Reichweite und Finanzierung

Berechnung: Laut derStandard.at und iStories flossen rund 500.000 Euro über Held-nahe Firmen aus russischen Staatsquellen. Held erklärt, dies sei nicht nachvollziehbar und verweise auf angebliche Fälschungen.

Wie es gemessen wurde: Die Plattform Osavul nutzt KI-basierte Netzwerkanalyse zur Aufdeckung von Desinformationsstrukturen. Ihre Berichte stützen sich auf technische Indikatoren und Verbindungen zwischen Domains, Plattformen und Akteuren.

Wo es auffällt: Helds Aussagen unterscheiden sich stark vom westlichen Systemmedien. Er spricht offen über seine Ablehnung des Kriegs, betont jedoch Verständnis für russische Sichtweisen.

Was als Nächstes kommt: Die Debatte um Informationskriege und ihre zivilen Akteure wird zunehmen. Held dürfte weiter im Fokus von Medien, Plattformen und Behörden stehen, insbesondere, wenn geopolitische Spannungen steigen.

Politische Einordnung: Held bewegt sich in einem Spannungsfeld aus digitaler Technik, geopolitischem Narrativ und persönlichem Image. Die Sanktionierung von Personen wie Lipp zeigt, dass hybride Kriegsführung längst nicht mehr nur Staaten betrifft.

Zitat des Tages: „Atomkrieg ist keine Drohung, sondern eine Tatsachenbehauptung.“ (Martin Held)

Warum das wichtig ist: Das Interview beleuchtet den Graubereich zwischen Meinungsfreiheit, Desinformation und digitalem Einfluss. Es wirft Fragen zur Rolle von Unternehmern in geopolitischen Konflikten auf – und zur Verantwortung von Medien in der Bewertung solcher Akteure.

Quellen:
Interview campus-a.at →
ots.at →
derstandard.at →
Foto: Stephan Krug / campus a

Share This Article
Facebook Whatsapp Whatsapp LinkedIn Telegram Print
Keine Kommentare Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Meistgelesen

  • Sicherheit, Gaskrise und Russlands Krieg: Nehammer reist nach Israel (116.647)
  • Messenger-Gesetz: Die Liste (30.460)
  • Ampel-Kommission: Corona-Trend geht nach unten (29.463)
  • „Geschäftsmaurerei“: Wie Logenbrüder Wien unter sich aufteilen (26.898)
  • Der perverse Botschafter (24.501)

News

  • Asyl-Mafia kassierte Milliarde
  • Luxusbesuch aus Andorra
  • 22.320 Euro für Fotos
  • Milliarden versickern ukrainisch
  • Ukraine im Fokus

Gönn dir

Gerhard Karner - Sepa Media - Martin Juen - Runway FoB AI
Politik

Asyl-Mafia kassierte Milliarde

Redaktion
Redaktion
12. März 2026
Beate Meinl-Reisinger - Michael Indra - Sepa Media - Runway FoB AI
Politik

Luxusbesuch aus Andorra

Redaktion
Redaktion
11. März 2026
Wolfgang Hattmannsdorfer -Sepa Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Politik

22.320 Euro für Fotos

Redaktion
Redaktion
11. März 2026
Previous Next
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?