Auf einen Blick: Der alte republikanische Parteiflügel schießt sich auf Vizepräsident JD Vance ein, um den Kurs von Trump in der Partei zu torpedieren. Die publizistische Frontlinie verläuft direkt über die Meinungsseiten des „Wall Street Journal“, wo die traditionelle Parteigarde versucht, den Nachfolger von Donald Trump zu demontieren.
Feldzug des Establishments
Hinter den Angriffen der Journal-Kolumnisten Kimberley Strassel und Allysia Finley verbirgt sich ein strategisches Kalkül der alten Guard. Sie stören sich an der kompromisslosen „America First“-Linie, die JD Vance unerschütterlich vertritt.
- Vorwurf: Kritiker unterstellen dem US-Vizepräsidenten, er stelle seine Eigenvermarktung und die Promotion seines Buches „Communion“ über die parlamentarische Regierungsarbeit.
- Dünnhäutigkeit: Autorin Kimberley Strassel versuchte, Vance als „sensible bunny“ zu diskreditieren, weil sein Umfeld scharf auf Angriffe aus der alten konservativen Ecke reagierte.
- Naivität: Die Redaktion warf dem Vizepräsidenten vor, ein umstrittenes Memorandum of Understanding mit dem Mullah-Regime in Teheran verteidigt zu haben.
- Carlson-Nähe: Auch Vances diplomatische Annäherung an den Fernsehmoderator Tucker Carlson stößt bei pro-israelischen Kräften auf heftige Ablehnung.
Die drei Kreise gegen Vance
Zwischen den Zeilen: Die Kritiker des Vizepräsidenten rekrutieren sich aus drei eng verflochtenen Lagern, die den Umbau der Grand Old Party unter Donald Trump nie verwunden haben. Pro-israelische Konservative, alte Parteistrukturen und Medienmogul Rupert Murdoch, der laut dem Bestseller “Regime Change” von Maggie Haberman und Jonathan Swan den heutigen Außenminister Marco Rubio wegen dessen Brillanz bevorzugt, bilden eine schlagkräftige Achse.
Die andere Sicht: Vances Verbündete kontern die Attacken mit eiskalter Kalkulation. “Niemand in Vances Orbit ist überrascht oder besorgt über Angriffe vom harten Kern des prä-trumpschen Establishments”, betonte ein hochrangiger Vertrauter. Die Angriffe der alten Garde würden exakt das richtige Signal an die Parteibasis senden.
Warum das wichtig ist: Wer die Trump-Bewegung beerben will, muss den Bruch mit den veralteten Strukturen im eigenen Haus konsequent vollenden.
Alte Seilschaften sterben langsam, aber JD Vance liefert ihnen den Todesstoß.
Frank sagt:

