Republikaner: Haley und DeSantis unterstützen Trump

Nikki Haley und Ron DeSantis, einst erbitterte Gegner von Donald Trump, haben sich auf dem Parteitag der Republikaner hinter den Kandidaten gestellt und zur Geschlossenheit aufgerufen.

Donald Trump - Pixabay
Redaktion

Es war ein bemerkenswertes Zeichen der Einheit, das widerspiegelte, wie Trump die GOP (= Grand Old Party) in den letzten zehn Jahren nach seinem Bild geformt hat.

Trump erschien früher als angekündigt und zeigte sich nach einem Attentat fitter als zuvor. Haley wurde bei ihrer Rede gemischt empfangen, erntete jedoch großen Applaus für ihre Unterstützung für Trump. DeSantis rief unter großem Jubel dazu auf, Joe Biden zu besiegen und Trump zurück ins Weiße Haus zu bringen.

Unterstützung im Vordergrund

Die Redner machten weitreichende Versprechungen, dass Trump die Wirtschaft verbessern, Alltagsgüter erschwinglicher machen, die Grenze zu Mexiko sichern und internationale Konflikte beenden oder die USA aus diesen zurückziehen würde. Zudem gab es viele Schuldzuweisungen an Präsident Joe Biden.

Einheit und Geschlossenheit

Haley und DeSantis hatten während der Vorwahlen scharfe Kritik an Trump geübt. Haley zweifelte Trumps geistige Eignung an, während DeSantis und Trump sich heftig bekriegten. Auf dem Parteitag betonten beide jedoch die Notwendigkeit einer geeinten Partei. „Ich bin hier, weil wir ein Land zu retten haben“, sagte Haley und forderte eine geschlossene Front hinter Trump.

Trump Dance als Einlage

Trump zementiert seine Position

Die Auftritte von Haley und DeSantis stärkten Trumps Position in der Partei. „Alle scharen sich um dieselbe Person. Es ist sehr beruhigend, diese Einigkeit zu sehen“, kommentierte Delegierter Bill Swenson.

Offizielle Nominierung

Trump wurde offiziell zum Präsidentschaftskandidaten ernannt. Begleitet von hohen Sicherheitsvorkehrungen, die nach einem tödlichen Vorfall in einem nahegelegenen Wohngebiet verschärft wurden, betonte die Partei ihre Entschlossenheit. Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders sagte: „Nicht einmal die Kugel eines Attentäters konnte dich aufhalten.“

Fazit und Ausblick

Während die Republikaner in Milwaukee Geschlossenheit demonstrierten, bahnte sich bei den Demokraten Ärger an. Die Parteiführung plant, Joe Biden virtuell als Präsidentschaftskandidat zu nominieren, was auf massive Kritik in den eigenen Reihen stößt. Biden steht unter Druck, sich aus dem Rennen zurückzuziehen, doch die Parteispitze möchte sicherstellen, dass er auf allen Wahlzetteln steht.

Quelle

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