Bundesheer hilft nach Unwettern in Steiermark

Nach schweren Unwettern in der Steiermark hat das Bundesheer auf Hilfsanfragen reagiert. Das Fliegerabwehrbataillon 2 und das Pionierbataillon 1 sind vor Ort im Einsatz, um die Auswirkungen der Katastrophe zu bekämpfen.

Redaktion
Sujetbild Bundesheer - Sepa Media - Isabelle Ouvrard

In Kalwang unterstützt das Fliegerabwehrbataillon 2 mit 40 Soldaten die Aufräumarbeiten nach den Unwettern. Über eine Million Fischkadaver, rund 250 Tonnen, müssen entsorgt werden, um eine Seuchengefahr zu verhindern. Der Einsatz wird bis Samstag andauern.

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Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) betonte die Bedeutung des Einsatzes: „Dank des umgehenden Einsatzes des Bundesheeres kann schnell und effizient geholfen werden. Unsere Soldaten zeigen weiterhin, dass sie in Krisenzeiten verlässliche Partner sind.“

Hirzmannsperre: Treibholz bergen

Das Pionierbataillon 1 ist an der Hirzmannsperre im Einsatz. Mit drei Pionierbooten, einem LKW mit Hebekran und 12 Soldaten wird angestautes Treibholz aus dem Stausee entfernt, um einen drohenden Dammbruch zu verhindern. Dieser Einsatz soll bis Freitag abgeschlossen sein.

Bundesheer als verlässlicher Partner

Bei drohenden Katastrophen bereiten sich die Soldaten in den Kasernen vor und sind innerhalb weniger Stunden einsatzbereit. Auf Anforderung von Behörden rückt das Bundesheer aus und unterstützt zivile Einsatzkräfte. Tanner hob die Rolle des Bundesheeres in Krisenzeiten hervor und dankte allen Einsatzkräften für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Quelle

Bundesministerium für Landesverteidigung

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