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Politik

Umfrage-Desaster nach Steuerschmäh

8 Cent gespart, aber die Glaubwürdigkeit verloren.

Christian Stocker - Sepa Media - Michael Indra - FoB Style
Christian Stocker - Sepa Media - Michael Indra - FoB Style
Redaktion
Redaktion
23. Januar 2026
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2 Min Read

Kanzler Christian Stocker liefert den Bürgern eine Preisbremse, die sich bei näherem Hinsehen als dreiste Mogelpackung mit integrierter Plastiksteuer entpuppt. Nun watscht eine Umfrage die Regierung ab. Während die Kosten für das tägliche Leben massiv steigen, versickern die Hoffnungen der Regierung in einem Meer aus Zynismus und Ablehnung. Die Abrechnung der Wähler in der Kanzlerfrage fällt vernichtend aus und markiert das Ende jeder Glaubwürdigkeit.

Der Auslöser: Die sogenannte Zwergerl-Preisbremse der Bundesregierung senkt die Mehrwertsteuer für zehn Produkte von zehn auf 4,9 Prozent. Das entlastet den Bürger beim Kauf einer Packung Butter um lächerliche 8 Cent.

https://twitter.com/OE_Markus/status/2014448639859474769?s=20

Wer sagt was:

  • Christian Stocker (ÖVP, Bundeskanzler) versprach Einsparungen von „100 Euro im Jahr“ durch die Steuerreform.
  • August Wöginger (ÖVP, Klubobmann) bezeichnete die Wähler der FPÖ im Nationalrat zuletzt als primitiv.
  • Herbert Kickl (FPÖ Parteiobmann) sieht sich durch die aktuellen 35 Prozent in der Kanzlerfrage in seinem Kurs bestätigt.

Das Sittenbild: Die Umfrage der Lazarsfeld-Gesellschaft für oe24.at entlarvt eine tiefe Entfremdung zwischen Regierenden und Regierten. Trotz teurer PR-Offensiven stürzt die Kanzlerpartei ins Bodenlose, während die Opposition Rekordwerte einfährt.

Zwischen den Zeilen:

  • Widerspruch: Während die Regierung von Entlastung schwurbelt, steigen die Wiener Öffi-Preise von 2,60 Euro auf 3,20 Euro.
  • Perfider Trick: Die Preisbremse dient als Trojanisches Pferd für die Einführung einer neuen Plastiksteuer.

Follow the money: Die Ersparnis bei der Butter beträgt lediglich 0,08 Euro. Demgegenüber steht eine Gebührenerhöhung bei den Wiener Linien von 0,60 Euro pro Fahrt. Die FPÖ thront derweil bei 36 Prozent in der Sonntagsfrage.

Was bleibt über: Eine handlungsunfähige Regierungsmannschaft spielt auf Zeit, während das Land den Glauben an die politische Führung längst verloren hat.

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Warum das wichtig ist: Die Bundesregierung ignoriert den Wählerwillen bewusst, um die Gehälter als Minister und Staatssekretäre bis zum letzten Tag abzugreifen. Dieser finanzielle und demokratiepolitische Schaden für die Republik ist immens. Wer das Volk für dumm verkauft, darf sich über den massiven Zorn an der Wahlurne nicht wundern.

Quellen:

  • oe24.at
  • User auf X
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