Schüsse auf den Glauben

Gericht verurteilt Sanija Ameti wegen gezielter Schüsse auf Jesusbild.

Ameti Sanija - Screenshot - FoB Style
Redaktion

Sanija Ameti wird zur Rechenschaft gezogen. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte die ehemalige Vorzeigepolitikerin der Grünliberalen wegen Störung der Glaubensfreiheit zu einer Geldstrafe. Wer mit der Pistole auf ein Bild von Jesus und Maria feuert und das Resultat höhnisch auf Instagram präsentiert, muss eben mit Konsequenzen rechnen. Während die Justiz hier noch moralische Grenzen zieht, scheint man beim ORF jegliches Schamgefühl verloren zu haben. Dort durfte die radikale Aktivistin trotz ihrer Blasphemie-Aktion noch munter über Demokratie und Medien philosophieren.

Der Auslöser: Das Bezirksgericht Zürich verurteilte Sanija Ameti am 29. Januar 2026 zu einer Geldstrafe von 500 Schweizer Franken (544 Euro) sowie 3000 Franken (3268 Euro) auf Bewährung. Grund war ihre Schießübung auf ein religiöses Motiv im September 2024, die sie stolz mit dem Kommentar „Abschalten“ im Netz verbreitete.

Wer sagt was:

  • Ihr Anwalt forderte vor Gericht einen Freispruch und begründete die Schüsse mit einem „traumatischen Hintergrund“ aus Ametis Kindheit im ehemaligen Jugoslawien.
  • Die Staatsanwaltschaft hingegen sah darin eine „bewusste Provokation“ der christlichen Gemeinschaft.
  • Der zuständige Richter hielt fest, dass sie die Überzeugung anderer „in gemeiner Weise […] beschimpft oder verspottet“ habe.

Das Sittenbild: Dieser Fall offenbart ein tiefes systemisches Versagen in der Medienlandschaft. Während Ameti bei ihrer Partei GLP gehen musste und ihren Job verlor, empfing sie der öffentlich-rechtliche ORF im Juni 2025 mit offenen Armen. Dass eine Frau, die gerade erst den Glauben von Millionen Menschen durchlöchert hat, in einer Sendung über „Populismus gegen Demokratie“ dozieren darf, ist an Zynismus kaum zu überbieten.

Zwischen den Zeilen:

  • Fakt: Der ORF lud Ameti in das „Dialog Forum“ auf ORF III ein, als die Bilder ihrer Schießübung längst europaweit Empörung ausgelöst hatten.
  • Die Redaktion des Gebührensenders verschwieg den Skandal während der gesamten Sendung konsequent.
  • Ameti posierte lächelnd neben der ORF-III-Chefredakteurin und einer Mitarbeiterin einer linken Wochenzeitung.

Follow the money: Die direkte Geldstrafe beläuft sich auf 544 Euro (500 Franken). Weitaus schwerer wiegen die 3268 Euro (3000 Franken) auf Bewährung, die bei einem Rückfall fällig werden.

Was bleibt über: Haltung kann man eben nicht durch Talkshow-Auftritte ersetzen. Die Verurteilung ist ein spätes Zeichen für Gerechtigkeit, während der ORF weiterhin beweist, dass er bei der Auswahl seiner „Experten“ moralisch völlig entkernt ist.

Warum das wichtig ist: Wenn eine Person, die religiöse Symbole unter Beschuss nimmt, von staatlich finanzierten Medien als Verteidigerin der Demokratie hofiert wird, untergräbt das das Vertrauen in die Objektivität der Presse. Es zeigt, wie eng die Verflechtung zwischen radikalem Aktivismus und den Redaktionsstuben des Gebührenfunks wirklich ist. Der finanzielle Schaden durch die Strafe ist gering, der Imageschaden für den ORF hingegen ist ein Offenbarungseid.

Quellen:

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