In drei Sätzen: Gartner prophezeit bis 2028 den totalen Kontrollverlust über Daten, sofern Firmen nicht auf Zero-Trust umschwenken. Die KI-Flut aus synthetischem Müll droht die Modelle in den sogenannten Model Collapse zu treiben. Ein schöner Plan, wenn man bedenkt, dass dieselben Firmen gerade Milliarden in genau diesen digitalen Sondermüll pumpen.
Der Anlass: Ein aktueller Gartner-Bericht warnt davor, dass ungeprüfte KI-Inhalte die Daten-Ökosysteme sättigen und die Integrität zerstören. Man befürchtet das Ende der objektiven Realität in der IT, weil Maschinen nur noch von Maschinen lernen.
Wer sagt was: Wan Fui Chan von Gartner stellt fest, dass „implizites Vertrauen in Daten keine tragfähige Strategie mehr ist“. Die Lösung sei laut Report ein „‚Zero-Trust-Postur“, um die Ergebnisse vor dem selbst erschaffenen Algorithmen-Chaos zu retten.
Die Doppelmoral: Während das Management 84 % mehr Budget in KI ballert, müssen die IT-Abteilungen gleichzeitig teure Mauern bauen, um die Folgen dieser Investition zu bändigen. Man kauft sich das Gift und bezahlt im selben Atemzug das Gegengift, nur um am Ende vor einem Scherbenhaufen aus KI-Fehlern zu stehen.
Zwischen den Zeilen: Wenn Modelle ihre eigenen Fehler fressen, bis sie kollabieren, ist das kein technisches Problem, sondern digitale Inzucht auf Steroiden. Die Branche nennt es „Model Collapse“, wir nennen es das logische Ende einer Welt, die Quantität über Verstand stellt.
Follow the money: Wer keine aktive Metadaten-Verwaltung betreibt, verbrennt Kapital für Informationen, die so zuverlässig sind wie ein Horoskop .
Warum das wichtig ist: Der aktuelle Kurs steuert in eine digitale Sackgasse, in der Kunden für eine Technologie bezahlen, die aufgrund ihrer eigenen Unzuverlässigkeit unter Dauerüberwachung gestellt werden muss. Es ist die finale Pointe einer Entwicklung, in der menschliche Naivität Milliarden in eine Intelligenz investiert hat, der man am Ende kein Wort mehr glauben darf.
Quelle: nationthailand.com

