In drei Sätzen: Die explodierende Teuerung raubt den Österreichern die letzte Kaufkraft für das tägliche Leben. Während die Bürger unter steigenden Energiekosten leiden, nutzt die Regierung den Deckmantel der EU für neue Schulden. Diese Milliarden fließen direkt in die Aufrüstung statt in die Entlastung des eigenen Volkes.
Der Auslöser: Finanzminister Marterbauer aktiviert in Brüssel eine Ausweichklausel für massive Verteidigungsausgaben. Dieser fiskalische Türöffner erlaubt dem Staat eine Verschuldung ohne lästige EU-Sanktionen.
Wer sagt was: Markus Marterbauer (Finanzminister, SPÖ) spricht von einer „maßvollen“ Ausweitung der Ausgaben für die Verteidigungsindustrie. Die Aktivierung der Klausel bringe „etwas mehr Flexibilität, und die wollen wir uns einfach eröffnen“.
Das Sittenbild: Hier zeigt sich das totale Systemversagen einer Elite, die fremde Interessen bedient. Die Umwidmung von Budgetspielräumen für Kriegsgerät ist ein Sittenbild der schleichenden Aufgabe unserer Neutralität.
Zwischen den Zeilen:
- Die EU-Kommission diktiert Österreich seit 2025 die Erhöhung der Rüstungsausgaben.
- Unter dem Vorwand der Ukraine-Sicherheit wird die Haushaltsstabilität geopfert.
- Die Regierung nutzt Brüsseler Regeln als Vehikel für neue Belastungen.
Follow the money: Der neue Spielraum beträgt bis zu 1,5 Prozent des BIP über vier Jahre. Es geht um jährliche Belastungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Diese Summen belasten das Budget der Steuerzahler auf Generationen hinaus.
Die andere Sicht: Die Regierung stellt die Aufrüstung als notwendigen Beitrag zur europäischen Sicherheit dar.
Warum das wichtig ist: In Zeiten massiver Teuerung ist diese Prioritätensetzung ein Schlag ins Gesicht der Bürger. Jeder Euro für Waffen fehlt bei Mieten und Lebensmitteln. Fakt ist jedoch: Österreich wird in eine Aufrüstungsspirale getrieben, die unsere Souveränität untergräbt.
Quelle: vienna.at
