Wien als iranischer Basar

Sohn des Revolutionsführers plant Millionen-Deal während das Volk hungert.

Sujetbild Iran - Ali Khamenei - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Während die heimische Teuerung den Bürgern die letzte Substanz raubt, dient Wien als diskrete Waschküche für das iranische Regime. Der Sohn des Revolutionsführers, Modschtaba Khamenei (Mastermind), wollte über ein Firmenkonstrukt in der Leopoldstadt Millionen verschieben. Dieses Sittenbild zeigt: Die Elite rettet ihr Vermögen ins Trockene, während die einfachen Menschen unter kollabierenden Märkten leiden.

Der Auslöser: Ein geplatzter Firmenverkauf im Wert von 706 Millionen Euro führt direkt in das Vorzimmer der Macht in Teheran. Geöffnet wurde die Tür durch ein Wiener Unternehmen, das unter dem Deckmantel einer bekannten Supermarktkette agierte.

Wer sagt was:

  • Modschtaba Khamenei (Sohn des iranischen Revolutionsführers) lässt über seinen Frontmann Ali Ansari (Banker, Iran) ausrichten: „Herr Ansari bestreitet entschieden, jemals finanzielle oder persönliche Beziehungen zu Modschtaba Khamenei unterhalten zu haben“.
  • Bloomberg-Recherchen entlarven Ansari als zentralen Geldmann für einen Immobilien-Deal in der Höhe von 400 Millionen

Das Sittenbild: Wien fungiert als sicherer Hafen für sanktionierte Despoten-Söhne. Tahmasb Mazaheri (Ex-Wirtschaftsminister, Iran), bereits früher mit Millionen-Schecks im Koffer aufgefallen, fungierte hier als strategischer Türöffner.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Blue River Holding nutzte den Namen Spar als unverdächtiges Vehikel für Visa-Erschleichungen.
  • Ein Netzwerk aus Auslandsiranern in Österreich stützte die dubiosen Geschäfte jahrelang diskret.
  • Der Lizenzentzug durch die niederländische Zentrale erfolgte erst nach medialem Druck von außen.
  • Die Revolutionsgarde finanziert ihre Repressionen mutmaßlich über solche verschachtelten Auslandskonstrukte in Europa.

Follow the money: Der 706-Millionen-Euro-Deal: Dies war der spezifische Wunschpreis für den Verkauf der Wiener Blue River Holding GmbH samt ihrer Tochtergesellschaften.

Die andere Sicht: Die Beteiligten sprechen von einem „illegalen Lizenzentzug“ und drohen mit internationalen Schiedsverfahren zur Schadensbegrenzung.

Warum das wichtig ist: Dieses Sittenbild der Doppelmoral ist ein Schlag ins Gesicht jedes Bürgers, der unter der Teuerung leidet. Wenn Wien zum Spielplatz für sanktionierte Eliten wird, ist die Neutralität nur noch eine hohle Phrase.

Quelle:

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