Kogler: Gegen Neuwahlen und will bis 2025 bleiben

Werner Kogler - Florian Schrötter - BKA

Hält Regierung bei neuerlichem Kanzlerwechsel?

Im ORF-Sommergespräch sieht Werner Kogler die Grünen in der Regierung dort, „wo sie hingehören“, in Verantwortung. Grundsätzlich verteidigte Vizekanzler und Sportminister Kogler die Zusammenarbeit seiner Partei mit der ÖVP in der Regierung. Darüber hinaus wich Kogler geschickt einer Vielzahl an Fragen aus. Beispielsweise auf die Frage, ob die Grünen einen neuerlichen Kanzlerwechsel der ÖVP tolerieren würden, antwortete Kogler, dass das „nicht die primäre Frage” sei. Die Regierung müsse arbeitsfähig sein und Ergebnisse liefern. Die Ergebnisse der Grünen in der Regierung können sich seiner Meinung nach sehen lassen.

Keine Diskussion zur Ampelkoalition

Eine denkbare neue Mehrheit im Parlament wäre laut aktuellen Umfragen eine Koalition aus SPÖ, Grüne und NEOS möglich. Eine derartige Spekulation „tut dem Land nicht gut”, betonte Kogler. Er warnte auch von einem monatelangen Wahlkampf mit weitgehendem Stillstand in der Politik.

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Grüner Spitzenkandidat 2024 offen

Im Zusammenhang mit der 2024 regulär anstehenden nächsten Nationalratswahl stellte Kogler klar, dass die Grünen erst dann entscheiden werden. Wichtig sei ihm, dass die Grünen als Team stark sind und „ich bin ein leidenschaftlicher Teamplayer”, stellte Kogler fest. Kogler hielt fest, dass er bis 2025 als Bundessprecher gewählt ist.

Impflicht

Bei der abgesagten Impflicht sieht der grüne Vizekanzler keinen demokratiepolitischen Fehler. Als das Gesetz beschlossen wurde, war nicht klar, dass „sich die Omikron-Situation verändert.“ Die Pflicht zur Impfung hat aus seiner Sicht nicht dazu beigetragen, mehr Menschen zur Impfung zu bewegen, eher das Gegenteil sei eingetreten.

Kogler würde zur Waffe greifen

Zur Verteidigung Österreichs würde Kogler auch zur Waffe greifen. Diese Frage beantwortete Kogler mit „Ja“. In seiner Vergangenheit demonstrierte Kogler gegen die Nato-Nachrüstung, was er heute als „Fehler“ bezeichnet.

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