In drei Sätzen: Während die Rohölpreise sanken, explodierten die Kosten an den Zapfsäulen spürbar. Super verteuerte sich um 10,4 Cent auf durchschnittlich 1,796 Euro pro Liter, während Diesel sogar um 12,7 Cent auf 1,904 Euro kletterte. Autofahrer müssen vielerorts fast zwei Euro für den Liter Diesel hinblättern, während Benzin hartnäckig bei rund 1,80 Euro verharrt.
Märchen von der Preistransparenz
Das große Ganze: Die hiesige Regelung, wonach sich die Spritpreise starr an internationalen Notierungen orientieren müssen, erweist sich als Schmäh. Sie bringt den Bürgern keinen einzigen Cent an Ersparnis gegenüber anderen europäischen Staaten. Die Entkoppelung der Tankstellenpreise vom tatsächlichen Marktgeschehen hat massiv zugenommen.
- Explodierende Dieselpreise: Ein Anstieg um 12,7 Cent innerhalb eines Monats treibt den Literpreis auf astronomische 1,904 Euro.
- Teure Benzinpreise: Der Liter Super verteuerte sich im Monatsvergleich um 10,4 Cent auf durchschnittlich 1,796 Euro.
- Freche Autobahntarife: An österreichischen Autobahnen kostet Diesel bis zu 2,399 Euro und Super bis zu 2,199 Euro pro Liter.
Zwischen den Zeilen: Es ist bezeichnend, dass der ÖAMTC zwar eine lautstarke Presseaussendung in die Welt setzt, sich aber kein einziger Verantwortlicher persönlich zu Wort meldet.
Politversagen im Regionalvergleich
Ein Vergleich schafft Klarheit: Wer den Blick über die Landesgrenzen richtet, erkennt die wirtschaftliche Inkompetenz der österreichischen Bundesregierung. In Kroatien und Slowenien drücken staatlich festgesetzte Höchstpreise abseits der Autobahnen die Kosten spürbar. Reisende sparen dort rund 20 Cent je Liter Kraftstoff. Auch in Ungarn tanken die Bürger günstiger als im rot-weiß-roten Hochpreisland.
Innerhalb Österreichs zeigt sich ein ähnliches Trauerspiel:
- Moderates Gefälle: Günstiger tanken Autofahrer in Oberösterreich, der Steiermark, dem Burgenland, Kärnten sowie Niederösterreich.
- Teure Enklaven: In Vorarlberg, Salzburg, Wien und Tirol liegt das Preisniveau üblicherweise höher.
- Massive Autobahnaufpreise: Wer an der Raststation tankt, zahlt bis zu 50 Cent pro Liter mehr als an den günstigsten Zapfsäulen im Land.
Warum das wichtig ist: Das Versagen von ÖVP, SPÖ und NEOS bei der Bekämpfung der Teuerung zeigt einmal mehr, dass die Bürger unter einer drückenden Last aus Steuern ersticken.
Wer sich weiter auspressen lässt, ist selbst schuld.
Frank sagt:

