Australiens gescheiterte Social-Media-Zensur

Zensur scheitert kläglich an technischer Realität und Jugendlichen.

Sujetbild Jugend - M-Production - Adobe Stock - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Während die ruinöse Teuerung den Österreichern das letzte Ersparte aus der Tasche zieht, basteln abgehobene EU-Technokraten an Zensurmöglichkeit nach australischem Vorbild. Der Deckmantel Kinderschutz dient dabei lediglich als Türöffner für eine totale digitale Altersverifikation, die das freie Netz endgültig beerdigen soll. Statt die explodierenden Lebenshaltungskosten zu senken, investiert die EU und die europäischen Staaten Milliarden in Kontrollsysteme.

Der Auslöser: Das australische Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige entpuppt sich zwei Monate nach Inkrafttreten als wirkungsloses Symbolpolitik. Während die Verwaltung horrende Summen verschlingt, umgehen Jugendliche die Sperren mühelos und wandern auf unregulierte Plattformen wie 4chan ab.

Wer sagt was:

  • Julie Inman Grant (eSafety-Kommissarin) brüstet sich dennoch mit dem Löschen von 4,7 Millionen Accounts und nennt dies „einen guten Start“.
  • Tom Sulston (Politikexperte, Digital Rights Watch) sieht dies anders: „Jugendliche können einfach Gesichtsscans austricksen oder Ausweise älterer Geschwister nutzen.“

Das Sittenbild: Die australische Politikerin agiert als verlängerter Arm einer Verbotselite, die technische Unmöglichkeit ignoriert, um den Überwachungsdruck zu erhöhen. Trotz warnender Expertenstimmen pushen europäische Politiker wie Lars Klingbeil (Parteivorsitzender, SPD) dieses Vorhaben:

  • Die Altersverifikation dient als Vehikel zur massenhaften Sammlung biometrischer Daten wie Gesichtsscans.
  • Technische Kontrollpunkte schaffen die Infrastruktur für spätere Zensurmaßnahmen gegen systemkritische Inhalte.
  • Jugendliche in Notlagen werden durch die algorithmische Sperre von Selbsthilfegruppen isoliert.

Follow the money: Hinter den Verboten steht eine milliardenschwere Industrie für Identitätsmanagement-Software, die von staatlichen Förderungen in Millionenhöhe profitiert, während der Bürger die Teuerung beim Heizen kaum noch stemmen kann. Die Faktenlage zeigt jedoch: VPN-Anbieter verzeichnen Rekordumsätze, da sich das Volk gegen die digitale Entmündigung wehrt.

Warum das wichtig ist: Das australische Fiasko ist eine Blaupause für ein europäisches Zensurmodell, das unter dem Vorwand des Jugendschutzes die totale Identifizierung erzwingt. Wer die Teuerung nicht stoppen kann, muss eben das Volk kontrollieren.

Quellen:

Share This Article
Keine Kommentare