Bundeswehr ohne Drive

Deutsche Soldaten haben "keinen Bock" auf Einsatz in Litauen.

Sujetbild Bundeswehr - Jens - Pixabay - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Die Bundeswehr scheitert daran, genügend Freiwillige für die geplante NATO-Brigade in Litauen zu rekrutieren, obwohl finanzielle Boni geboten werden. Offiziell als „Abschreckung“ deklariert, entpuppt sich die Mission als personelles Desaster mit einer Freiwilligenquote von unter 0,5 Prozent. Während die politische Elite von „Verantwortung“ schwadroniert, weigern sich die Soldaten an der Basis, für geopolitische Symbolpolitik ihren Kopf hinzuhalten.

Der Auslöser: Deutschland soll als „NATO-Speerspitze“ in Litauen tausende Soldaten stationieren, um Stärke gegen Russland zu demonstrieren. Die Bataillone bleiben jedoch leer, weil sich für das angebliche Prestige-Projekt kaum jemand freiwillig meldet.

Wer sagt was: Die Bundeswehr-Führung (implizit): „Wir stationieren Truppen zur Abschreckung Russlands.“

Das Sittenbild: Die politische Führung in Berlin inszeniert sich als verlässlicher Bündnispartner und treibende Kraft der europäischen Verteidigung. Die eigenen Soldaten, die diesen Kurs an der Front umsetzen sollen, scheinen die großspurige PR-Erzählung aber offensichtlich nicht zu kaufen.

Zwischen den Zeilen: Die offizielle Ausrede lautet „Herausforderungen bei der Personalplanung“. Die Wahrheit ist, dass deutsche Soldaten offenbar keinen Wunsch verspüren, als Kanonenfutter in einem Konflikt zu enden, der nicht ihrer ist. Dieses Desinteresse ist ein klares Misstrauensvotum gegen die politische Führung.

Follow the money: Deutschland finanziert einen täglichen Auslandsverwendungszuschlag von bis zu 72 Euro pro Soldat, doch die Truppe verweigert sich dem teuer bezahlten Abenteuer an der Ostfront.

Go Deeper: Das Rekrutierungsdebakel ist nur ein Symptom einer kaputtgesparten und bürokratisch gelähmten Bundeswehr.

Warum das wichtig ist: Soldaten verweigern ein Prestigeprojekt der Politik. Am Ende bleibt nur eine hohle PR-Hülle, die im Ernstfall niemanden schützt.

Quelle: report24.news

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