Mieses Timing: Polaschek kündigt Reform im Bildungssystem an

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Martin Polaschek - Sepa Media - Michael Indra

Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) plant umfassende Reformen im österreichischen Bildungssystem. Die Einführung eines neuen Berufsbildes für pädagogisches Unterstützungspersonal und Änderungen in der Lehrerausbildung stehen im Mittelpunkt.

Einbindung von Freizeitpädagogen

Freizeitpädagogen sollen in diesem Modell auch Lernzeiten übernehmen und im Unterricht assistieren. „Wir brauchen neben den Lehrkräften mehr Menschen mit verschiedenen Kompetenzen an Schulen“, erklärt Polaschek.

Reform der Lehrerausbildung

Der Ausbau von Ganztagsschulen wird priorisiert, wobei Polaschek keinen Änderungsbedarf bei den Hürden für die Umstellung auf verschränkte Ganztagsschulen sieht. Er betont die Bedeutung der Akzeptanz durch Eltern für diese Schulform.

Polaschek hält am Kurs fest

Polaschek sieht in der Umstellung auf ein dreijähriges Bachelor- und zweijähriges Masterstudium keinen Rückgang der Studienanfängerzahlen. „Es geht ja nicht nur darum, das Bachelorstudium zu verkürzen, sondern auch die Rahmenbedingungen gesetzlich zu verankern“, so der Minister.

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