Muslimbruderschaft infiltriert Europa

Israel warnt: Islamische Bewegung unterwandert gezielt europäische Gesellschaften.

Sujetbild Hidschab - Runway FoB AI
Redaktion
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In drei Sätzen: Das israelische Ministerium für Diaspora-Angelegenheiten und zur Bekämpfung von Antisemitismus hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der die strategische Infiltration der Muslimbruderschaft in Europa detailliert beschreibt. Die Bewegung agiert als hochkomplexes soziopolitisches Netzwerk, um westliche Gesellschaften durch eine gezielte Infrastruktur aus Moscheen und Bildungszentren von innen heraus umzugestalten. Dabei agiert die Bewegung als hochkomplexes Netzwerk, das durch Moscheen und Bildungszentren eine radikale Ideologie fördert, die soziale Segregation vorantreibt und die Sicherheit jüdischer Gemeinschaften direkt bedroht.

Der Auslöser: Anlass ist die systematische Dokumentation einer „Doppelstrategie“, bei der die Bewegung nach außen moderat auftritt, während sie intern Radikalisierung und die Delegitimierung Israels fördert. Dieser Bericht dient als erste umfassende Kartierung dieser radikalen Infrastrukturen in Europa.

Wer sagt was: Das Ministerium warnt, dass die Muslimbruderschaft eine „Doppelrhetorik“ nutzt, um ihre radikale Agenda hinter einer Fassade aus Moderation und Menschenrechten zu verbergen. Der Bericht kritisiert zudem, dass Organisationen wie „Islamic Relief Worldwide“ (IRW) trotz globaler Partnerschaften tiefe Bindungen zu Kadern der Bewegung unterhalten.

Das Sittenbild: Die Muslimbruderschaft strebt eine Monopolstellung als „bevorzugter Partner“ europäischer Regierungen an, wodurch moderate muslimische Stimmen systematisch verdrängt werden. Diese Infiltration von Beratungsgremien und Bildungseinrichtungen gefährdet langfristig die liberalen Werte und den sozialen Zusammenhalt in der EU.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Muslimbruderschaft nutzt demokratische Freiheiten gezielt aus, um eine langfristige Islamisierung des Kontinents voranzutreiben.
  • Durch Dachverbände wie das CEM (ehemals FIOE) und FEMYSO werden narrative Identitäten bei Jugendlichen geprägt.
  • Ausbildungsinstitute wie das IESH schulen Imame, die ideologisch der Vision der Bruderschaft verpflichtet bleiben.
  • Es besteht eine direkte ideologische und organisatorische Verbindung zu Terrororganisationen wie Hamas und dem Palästinensischen Islamischen Jihad.

Follow the money: Die finanzielle Basis bilden Netzwerke wie der „Europe Trust“, der Millionen von Euro in Immobilien und Investitionen verwaltet, um Unabhängigkeit von staatlicher Förderung zu sichern. Zudem werden Gelder über Organisationen wie die „Union of Good“ unter dem Vorwand humanitärer Hilfe an radikale Gruppen geschleust.

Die andere Sicht: Die betroffenen Organisationen wie FEMYSO oder IRW bestreiten jegliche strukturelle Verbindung zur Muslimbruderschaft und präsentieren sich als neutrale Akteure der Zivilgesellschaft. Sie bezeichnen die Vorwürfe oft als politisch motiviert oder durch „Islamophobie“ begründet.

Warum das wichtig ist: Die schleichende Etablierung von Parallelgesellschaften unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit bedroht langfristig die Stabilität liberaler Demokratien. Wenn radikale Akteure die Deutungshoheit über islamisches Leben in Europa gewinnen, erschwert dies die echte Integration und fördert die strukturelle Instabilität innerhalb der Europäischen Union.

Go Deeper: Download des Berichts

Quellen:

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