SPÖ-Wahlkampfauftakt: Optimismus trotz innerparteilicher Konflikte

Die SPÖ hat am Donnerstag in Linz den Startschuss für ihren Wahlkampf gegeben. Spitzenkandidat Andreas Babler zeigte sich dabei äußerst optimistisch und versprach, die bevorstehende Nationalratswahl am 29. September zu einem Erfolg für seine Partei zu machen. „Wir werden in Österreich überraschen, gegen alle Umfragen, gegen alle Kommentare“, sagte Babler selbstbewusst und betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Kampfes.

Redaktion

Etwa 1.200 Teilnehmer versammelten sich zu dem Event, bei dem Parteichef Andreas Babler den Anhängern und prominenten Parteimitgliedern versicherte, dass die SPÖ bereit für ein Comeback sei. Babler zeigte sich unbeeindruckt von den aktuellen Herausforderungen und rief zu einem Neustart auf.

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Rotes Aufgebot

Unter den Anwesenden waren auch der oberösterreichische Landeschef Michael Lindner, der niederösterreichische Landesvorsitzende Sven Hergovich, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, die zuletzt Kritik an einem Wahlprogrammentwurf geäußert hatte. In seiner emotionalen Rede versprach Babler, dass die SPÖ entgegen aller Umfragen und Kommentare in Österreich überraschen werde. Dabei fand auch das bekannte Medien-Bashing des Spitzenkandidaten erneut Platz in seiner Ansprache.

Fokus auf Kinderarmut

Babler legte in seiner Rede besonderen Wert auf das Thema Kinderrechte. Er bezeichnete die Situation, in der 375.000 Kinder in Österreich armutsgefährdet oder bereits in Armut leben, als eine „riesige Schande“. Mit dem von der SPÖ entwickelten Kindergrundsicherungsmodell will er diese strukturelle Kinderarmut abschaffen. Er versprach, „politisch bis zur letzten Konsequenz“ für dieses Ziel zu kämpfen und forderte seine Zuhörer auf, nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Verstand zu handeln.

Kritik an Kurz

Babler nutzte seine Rede auch, um Kritik an der Politik des ehemaligen Bundeskanzlers und ÖVP-Chefs Sebastian Kurz zu üben. Er stellte die Frage, wer die politische Verantwortung für Entscheidungen trage, die auf dem Rücken von Frauen und Familien getroffen worden seien. Der Kampf um Frauenrechte sei für Babler ein „gemeinsamer Kampf“ der SPÖ, der weiterhin entschlossen geführt werden müsse.

SPÖ Unterstützung aus Wien

Wiens Bürgermeister Ludwig ließ es sich nicht nehmen, Geschlossenheit beim Wahlkampfauftakt zu signalisieren. Hierzu hält auf X fest: „Im Interesse aller Menschen in unserem Land muss die Sozialdemokratie daher auch in Österreich wieder stärkste Kraft werden – mit einem Bundeskanzler Andi Babler!“

Fazit und Ausblick

Mit klaren Worten und ehrgeizigen Zielen geht die SPÖ in den Wahlkampf, um die politische Landschaft Österreichs zu verändern und soziale Gerechtigkeit zu schaffen.

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