Washingtons dreister Öl-Coup

Redaktion
Xi Jinping - fmprc.gov.cn - FoB Style

Die USA sichern sich den Zugriff auf 50 Millionen Barrel venezolanisches Rohöl. Peking reagiert wütend, denn die Ware war durch Kredite an das Maduro-Regime bereits bezahlt. Donald Trump schafft Fakten: Das Öl fließt in US-Raffinerien, während China das Nachsehen hat. Es ist eine Machtdemonstration, die zeigt, wer in Lateinamerika wirklich das Sagen hat.

- Digital Nakam Werbung -
Werbung - Digital NakamWerbung - Digital Nakam

Aktueller Anlass: Donald Trump leitet bis zu 50 Millionen Barrel venezolanisches Öl, das zuvor unter Sanktionen eingefroren war, direkt in die USA um.

Wer sagt was:

  • Peking: „Ein offensichtlicher Griff nach der Macht und ein direkter Schlag gegen unsere Interessen.“
  • Donald Trump: „Es geht um amerikanische Energiesicherheit.“

Hintergrund: Das Öl lag nicht einfach herrenlos herum. China hatte für einen Großteil davon bereits bezahlt. Dies erfolgte über „Kredite-gegen-Öl“-Abkommen und staatliche Verträge mit dem Maduro-Regime.

Im Detail: Der Plan aus Washington ist simpel und brutal: Die Blockade wird selektiv ignoriert, die Fässer werden beschlagnahmt und den eigenen Raffinerien zugeführt. Die Argumentation der „Energiesicherheit“ kaschiert dabei kaum das eigentliche Ziel: Peking wird ausgebootet, Washington übernimmt das Spielfeld.

https://twitter.com/EricLDaugh/status/2008941784085234051

Was zu tun ist: Internationale Beobachter müssen erkennen, dass wirtschaftliche Verträge im Zweifel wenig wert sind, wenn geopolitische Interessen der Supermächte kollidieren.

Warum das wichtig ist: Dieser Vorgang ist mehr als ein Wirtschaftsstreit. China verliert Milliarden an sicher geglaubten Ressourcen, während die USA doppelt profitieren: Sie sichern sich billiges Öl und drängen den Rivalen aus dem lateinamerikanischen Hinterhof. Wer die Sanktionen kontrolliert, bestimmt am Ende auch die Verteilung der Beute.

Quellen:
Reuters
Mario Nawfal auf X

Share This Article
Ein Kommentar