2023 wurden 1,2 Milliarden Euro Forschungsprämien ausgeschüttet

Martin Kocher . Sepa Media - Martin Juen
Redaktion
Österreichs Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Kocher hebt die Bedeutung der Forschungsprämie für den Standort Österreich hervor. 2023 haben über 2.600 Unternehmen Anträge gestellt und 1,2 Milliarden Euro wurden ausgeschüttet.

Forschungsprämie erklärt

Die Forschungsprämie wurde 2002 eingeführt . Die Förderung unterstützt Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung (F&E) investieren. Unternehmen können bis zu 14 Prozent als Prämie auf ihre F&E-Investitionen erhalten. 2023 verzeichnete einen Anstieg der Anträge auf 2.625, wobei über 80 Prozent KMU waren. Die Unternehmen meldeten F&E-Investitionen in Höhe von 8,6 Milliarden Euro an.

1,2 Milliarden Euro ausgeschüttet

Martin Kocher betont: „Forschung, Entwicklung und Innovation sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen.“ Er sieht die Prämie als zentralen Vorteil für die Standortentscheidung in Österreich. 2023 wurden 9.328 Projekte mit einem Fördervolumen von 1,2 Milliarden Euro beantragt, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren.

2018 wurde Prämie erhöht

Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) erklärt, dass der Prämiensatz von 3 Prozent im Jahr 2002 auf 14 Prozent in 2018 angehoben wurde. „Die Forschungsprämie trägt zu mehr Arbeitsplätzen bei und rechnet sich auch für den Steuerzahler“, so Brunner. Dies spiegelt den Anstieg der Fördermittel und die wachsende Bedeutung der Prämie wider.

Fazit und Ausblick

Die Forschungsprämie zeigt sich 2023 als starkes Instrument zur Förderung von F&E in Österreich. Sie bietet besonders für KMU bedeutende finanzielle Anreize und trägt zur Stärkung des Forschungsstandorts bei. Der deutliche Anstieg der Anträge und das hohe beantragte Fördervolumen unterstreichen ihre Wichtigkeit der Förderung.

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