350 Millionen Euro: Signa braucht frisches Geld

Rene Benko - SEPA Media - Carsten Harz
Redaktion

Signa benötigt dringend 350 Millionen Euro von Investoren, um eine Insolvenz abzuwenden und kostbare Bauprojekte fortzusetzen. Dies offenbart ein Brief von Sanierungsvorstand Erhard Grossnigg. Die Geldgeber stehen vor einer riskanten Entscheidung, da ein Totalverlust des Investments droht.

Sanierungsplan in Gefahr

Die Signa-Gruppe, speziell die Töchter Prime und Development, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Erhard Grossnigg, seit Dezember Sanierungsvorstand, fordert in einem Brief an Investoren dringend zusätzliche Finanzmittel. Diese Summe soll die insolventen Gesellschaften über die nächsten Monate bringen. „Von einer positiven Resonanz“, spricht Grossnigg gegenüber „profil“.

Investoren am Scheideweg

Die geplante Sanierung hängt von der Liquidität ab. „Wir müssen Liquidität erhalten, um unsere werthaltigen Bauprojekte fortzusetzen“, heißt es im Brief. Ziel ist es, eine Zerschlagung der Unternehmen zu verhindern, um größere Verluste abzuwenden. Die Investoren stehen vor der Wahl: erneut mit hohem Risiko investieren oder einen potenziellen Totalverlust akzeptieren.

Risikoreiches Investment

Das neue Investment ist nicht ohne Risiko. Der Brief betont, es sei nur für professionelle Anleger geeignet, die bereit sind, erhebliche Verluste in Kauf zu nehmen. Die Investition soll über Genussscheine mit 9 Prozent Jahreszins und einer Beteiligung am Mehrertrag erfolgen.

Fazit und Ausblick

Trotz der ersten positiven Resonanz gibt es noch keine festen Zusagen. „Die erste Resonanz auf den Brief war positiv und ich hoffe und bin optimistisch, dass wir das benötigte Geld auch bekommen werden“, so Grossnigg. Unklar bleibt, wie es nach der Aufbringung der 350 Millionen Euro weitergeht. 

Quelle

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