Kickl warnt vor digitalem Euro nach IT-Ausfall

Nach einem massiven IT-Ausfall, den Experten als den "größten IT-Ausfall der Geschichte" bezeichnen, warnt Herbert Kickl, FPÖ-Obmann, eindringlich vor der Einführung des digitalen Euro. Die Störung betraf Flughäfen, Banken, Unternehmen, Telekomfirmen und Krankenhäuser und rief Bedenken hinsichtlich der Sicherheit digitaler Währungen hervor.

Herbert Kickl - SEPA Media - Martin Juen
Redaktion

Kickl betont, dass ein derartiger Ausfall im Szenario eines bargeldlosen Systems gravierende Folgen hätte. Er fragt: „Hätten wir dann noch Zugang zu unserem Geld? Was passiert, wenn solche Ausfälle über mehrere Tage hinweg andauern?“

Diskussion um digitalen Euro

Diese Fragen unterstreichen die potenziellen Risiken eines digitalen Euros, die bereits seit Jahren von der FPÖ angeprangert werden. Laut Kickl führe die schrittweise Abschaffung des Bargelds zur völligen Kontrolle der Bürger durch das „EU-Establishment“.

Auswirkungen der IT-Panne

Die jüngste IT-Panne wurde durch ein fehlerhaftes Softwareupdate für Windows-Computer verursacht, das weltweit in vielen Lebensbereichen zu Problemen führte. In New York City am Times Square blieben sogar Werbetafeln leer. Laut Microsoft waren schätzungsweise 8,5 Millionen Windows-Geräte betroffen, weniger als ein Prozent aller Windows-Rechner. Dennoch verdeutlichen die weitreichenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Abhängigkeit vieler wichtiger Dienste von einzelnen Softwareanbietern wie CrowdStrike.

Fazit und Ausblick

Die jüngsten Ereignisse werfen ein kritisches Licht auf die Pläne zur Einführung des digitalen Euros. Die FPÖ warnt vor den Risiken eines vollständig digitalen Geldsystems und betont die Notwendigkeit, die Freiheit und Privatsphäre der Bürger zu schützen. In Zeiten wachsender digitaler Bedrohungen bleibt die Debatte um den digitalen Euro brisant und polarisiert.

Quelle

Herbert Kickl auf FB

manager-magazin.de

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