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Politik

Ludwigs absurder Sündenbock

Hans Peter Doskozil - Martin Juen - SEPA Media
Hans Peter Doskozil - Martin Juen - SEPA Media
Redaktion
Redaktion
10. Januar 2026
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3 Min Read

Michael Ludwig verliert zunehmend den Kontakt zur Realität und sucht verzweifelt nach Schuldigen für seine verfehlte Politik. Der Wiener Bürgermeister macht nun allen Ernstes die katholische Kirche für den hohen Anteil muslimischer Schüler verantwortlich. Doch dahinter steckt kein missionarisches Versagen, sondern eine jahrzehntelange Politik der offenen Grenzen und massiver Sozialleistungen. Wer Wien zum Magneten für Zuwanderung macht, darf sich über die demografischen Folgen nicht wundern.

Michael Ludwig wird mir gerade etwas unheimlich. Denn offenbar lebt er jenseits des Realitätsprinzips. Vor zwei Tagen hat er behauptet, Doskozil wäre für die Wahl Bablers verantwortlich. Dabei wurde Bablers Wahl von seinen Wiener Parteigenossen und dem ÖGB durchgedrückt. Im… pic.twitter.com/W1Z8IUoXB9

— Bernhard Heinzlmaier (@Erzbischof2023) January 10, 2026

Der Auslöser:

  • Michael Ludwig behauptet, die katholische Kirche missioniere zu schlecht, weshalb die Zahl der Muslime in Wiener Schulen überhandnehme.
  • Auf X attestiert Bernhard Heinzlmaier dem Bürgermeister ein Leben jenseits des Realitätsprinzips.

Wer sagt was: Ludwig schiebt die Verantwortung für gesellschaftliche Fehlentwicklungen konsequent ab. Zuerst war Doskozil schuld an der Wahl Bablers, obwohl diese von den Wiener Genossen durchgedrückt wurde. Nun soll der Klerus versagt haben, weil er die muslimische Zuwanderung nicht durch Bekehrung kompensiert.

Das Sittenbild: Der Bürgermeister etabliert ein Muster der Schuldumkehr. Er weigert sich beharrlich, die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen zu tragen. Die Überzahl an Muslimen in den Schulen ist das direkte Ergebnis einer jahrzehntelangen Willkommenspolitik, die Ludwig und seine Genossen forciert haben. Anstatt diese Kausalität anzuerkennen, flüchtet er sich in absurde Erklärungsversuche.

Zwischen den Zeilen: Die demografischen Fakten sprechen eine deutliche Sprache, die im Rathaus offenbar ignoriert wird.

  • Die Geburtenraten unterscheiden sich massiv: Eine österreichische Frau bekommt im Schnitt 0,8 Kinder, während es bei Afghanen fünf und bei Syrern drei sind.
  • Die katholische Kirche verliert ihre Mitglieder nicht an den Islam, sondern an die Gruppe der Konfessionslosen.
  • Ein Austausch oder eine Bekehrung zwischen den Religionen findet faktisch kaum statt.
  • Muslimische Kinder werden in den nächsten zehn Jahren die absolute Mehrheit in den Grundschulen stellen.

Follow the money: Wien lockt gezielt mit der höchsten Mindestsicherung. Diese generösen Sozialleistungen erzeugen einen enormen Pull-Effekt für kinderreiche muslimische Familien. Für diese magnetische Wirkung sind allein Ludwig und sein Sozialstadtrat verantwortlich.

Was bleibt über: Ludwigs Behauptung ist ein zynisches Ablenkungsmanöver. Die Kirche kann missionieren so viel sie will, sie wird gegen die importierte Demografie und Ludwigs „Schlaraffenland-Politik“ nicht ankommen.

Warum das wichtig ist: Hier wird politisches Versagen systematisch vertuscht. Wenn Führungskräfte die mathematischen und soziologischen Grundlagen ihrer Stadt leugnen, ist keine Problemlösung möglich. Die demografische Entwicklung ist irreversibel und wird die kulturelle Identität Wiens dauerhaft verändern.

Quelle:

  • Bernhard Heinzlmaier auf X

Need to know:

  • Bernhard Heinzlmaier (Jg. 1960) ist einer der profiliertesten Jugendforscher und Sozialwissenschaftler Österreichs.
  • Unter dem Handle @Erzbischof2023 und auf seinem Blog agiert er als pointierter, oft zynischer Kommentator gegen den Zeitgeist.
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