Brüssel tut so, als wären Gesetze nur unverbindliche Empfehlungen. Um den Ukraine-Beitritt bis 2027 durchzupeitschen, schreibt die EU-Kommission einfach die Realität um. Statt Reformen gibt es Geschenke, und die Rechnung für dieses politische Manöver zahlen wie immer die Nettozahler.
Der Auslöser: Ein Leak aus der „Financial Times“ enthüllt, dass die EU-Kommission eine „Mitgliedschaft light“ für Kiew plant. Dieses Modell gewährt Zugriff auf den Binnenmarkt und Fördertöpfe, verweigert aber das volle Stimmrecht, um die lästigen eigentlichen Kriterien zu umgehen.
Wer sagt was:
- Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkauft den Beitritt als „zentrale Sicherheitsgarantie“ und „Motor für Wohlstand“.
- FPÖ-Außenpolitiksprecher Susanne Fürst kontert scharf. Sie nennt das Vorhaben einen „gefährlichen Fast-Lane-Beitritt durch die Hintertür“, der die innere Stabilität der Union untergräbt.
Das Sittenbild: Es ist das klassische Brüsseler Spiel. Wenn die Realität nicht ins politische Konzept passt, werden die Torpfosten verschoben. Normalerweise dauert ein Beitritt Jahrzehnte strikter Reformen. Jetzt, weil ein US-Friedensplan es für 2027 fordert, wirft die EU ihre Prinzipien über Bord. Es ist ein geopolitischer Basar, auf dem die Mitgliedschaft zur Verhandlungsmasse verkommt.
Zwischen den Zeilen: Hier wird das Recht gebeugt, bis es bricht.
- Fakt: Die Ukraine soll Zugriff auf Agrarsubventionen und Milliarden aus Fördertöpfen erhalten, ohne Vollmitglied zu sein.
- Widerspruch: Offiziell ist der Prozess „leistungsbasiert“, doch interne Diplomaten geben zu, man „erweitere das Konzept der Erweiterung“, um nicht sagen zu müssen, dass man es aushöhlt.
- Risiko: Kritiker innerhalb der EU warnen, man laufe damit geradewegs in eine „Falle“, die Putin und Trump gestellt haben.
- Kollateralschaden: Länder wie Montenegro oder Serbien, die seit Jahren warten, werden zu Antragstellern zweiter Klasse degradiert. Gerechtigkeit? Fehlanzeige.
Follow the money: Die „Light“-Version kommt teuer. Kiew bekommt sofortigen Zugang zum Binnenmarkt und zu EU-Geldern. Die genaue Summe wird verschwiegen, doch für Österreichs Budget und den Agrarsektor wären die Auswirkungen „fatal“, warnt Fürst.
Was bleibt über: Die EU degradiert sich selbst zum geopolitischen Auszahlungsautomaten. Regeln gelten nur noch für die, die keine Lobby in Brüssel haben.
Warum das wichtig ist: Dieser Tabubruch gefährdet das Fundament der Union. Wenn Beitrittskriterien verhandelbar werden, verliert die EU ihre Glaubwürdigkeit und destabilisiert den Binnenmarkt. Der Steuerzahler soll für einen „politischen Erfolg“ Selenskyjs blechen, während sich die geltende Ordnung in Luft auflöst.
Quellen:
Teile diesen Beitrag, damit Brüssel endlich kapiert: Österreich ist nicht der Bankomat für die Ukraine.


