Trumps neue Weltordnung

US-Präsident zwingt Freunde und Feinde in die Knie.

Redaktion
Donald Trump - White-House - FoB Style

Das globale Machtgefüge wankt. Ein Jahr nach seiner erneuten Angelobung hat Donald Trump die Welt nicht beruhigt, sondern zur Beute erklärt. Wo früher Diplomatie herrschte, regiert nun das nackte Recht des Stärkeren und die Gier nach Ressourcen. Europa steht dabei als zahlender Zaungast am Rand und lässt sich diktieren, was Souveränität kostet.

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Der Auslöser: Am Dienstag heiße es: Ein Jahr Donald Trump“. Der 47. US-Präsident hat in den vergangenen zwölf Monaten, dass die USA eine radikale Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik verfolgt hat. Verbündete und Feinde wurden gleichermaßen vor den Kopf gestoßen.

Wer sagt was:

  • Donald Trump zur Übernahme Grönlands: „Wir werden es bekommen.“
  • Ingrid Steiner-Gashi & Evelyn Peternel (Kurier-Analyse): „Trump geht es […] nicht um den Rückzug der USA als Weltpolizist, sondern um globale Kontrolle zugunsten der Vereinigten Staaten.“

Das Sittenbild: Es geht nicht mehr um Werte oder Demokratie, sondern um Öl, Mineralien und strategische Immobilien wie Grönland. Die EU unter Ursula von der Leyen wird dabei vorgeführt. Sie verkauft Zölle von 15 Prozent als Verhandlungserfolg, nur um schlimmere Strafen abzuwenden.

Zwischen den Zeilen: Hinter den Kulissen werden die tatsächlichen Deals gemacht:

  • Grönland-Deal: Weil Dänemark die Insel nicht verkaufen will, droht Trump ab 1. Februar mit zehn Prozent Strafzöllen für halb Nordeuropa. Ab Juni sollen es 25 Prozent werden, wenn Europa nicht einlenkt.
  • Gaza-Immobilien: Der „Friedensplan“ ist ein 20-Punkte-Papier von Immobilienhändlern. Trumps Vision für Gaza ähnelt eher einer zweiten Riviera als einer humanitären Lösung.
  • Ukraine-Ausverkauf: Kiew wurde zu einem windschiefen Mineralien-Deal gedrängt, während die militärische Last fast komplett auf Europa abgewälzt wurde.
  • Öl aus Venezuela: Trump erzwingt nach Maduros Sturz Öl-Lieferungen, US-Konzerne kehren zurück und Venezuelas Unabhängigkeit bleibt eine Illusion.

Follow the money: Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Europa musste seine NATO-Ausgaben auf fünf Prozent des BIP erhöhen. Der US-Militäretat wächst 2026 um zwei Drittel. Um den US-Zorn über 236 Milliarden Dollar EU-Handelsüberschuss zu dämpfen, akzeptierte Brüssel eine 15-prozentige Zollmauer.

Was bleibt über: Eine Welt, in der Frieden käuflich und Moral ein Hindernis ist. Trump schafft eine neue Weltordnung. Europa applaudiert leise, froh darüber, noch am Tisch sitzen zu dürfen. Bestellen darf allerdings nur noch einer: Donald Trump.

Warum das wichtig ist: Diese Entwicklung demontiert die Illusion europäischer Eigenständigkeit. Europa ist abhängig von den USA, deren Politik die Welt als Immobiliengeschäft begreift. Für Europa bedeutet das vor allem eines. Alles wird teurer, unsicherer und unberechenbarer.

Quellen:

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