Putins eiskalte Strategie

Blutiger Energiekrieg: Wenn Raketen die Heizung im Winter kappen.

Wladimir Putin - Sepa Media - PHC Images - Daniel Chesterton - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Russland zerbombt im 19. Anlauf seit Jahresbeginn die ukrainische Energieinfrastruktur, während in Kramatorsk Rentner unter Fliegerbomben sterben. Kiew setzt derweil alle Hoffnungen in einen US-Präsidenten, der den Frieden angeblich im Alleingang per Dekret herbeizaubern kann. Ein faszinierendes Schauspiel aus Verzweiflung und der Hoffnung, dass am Ende ein Deal-Maker das Blutvergießen gegen Immobilienwerte aufwiegt.

Der Anlass: Am 8. Februar 2026 regnete es erneut russischen Stahl auf zivile Ziele in Donezk und Cherson, flankiert von gezielten Angriffen auf den Energiekonzern Naftogaz. Während Menschen in Schutzkellern hocken, wird in Kiew lautstark über 20-Punkte-Pläne und die magische Wirkung von US-Zwischenwahlen philosophiert.

Wer sagt was:

  • Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha lässt ausrichten, dass „nur Trump den Krieg beenden kann“, während Selenskyj via Social Media die Statistik des Grauens mit 2.000 Drohnen pro Woche führt.
  • Von russischer Seite hört man das übliche Schweigen zu zivilen Opfern, unterbrochen nur von Erfolgsmeldungen über die Einnahme von Hluschiwka und Sydoriwka.

Die Doppelmoral: Während der Westen fleißig Sanktionen beschließt, verbaut Moskau weiterhin munter ausländische Bauteile in seinen Raketen. Man verurteilt den Krieg in Brüssel und Washington bei Champagner, während in Belgorod 80.000 Menschen ohne Heizung frieren, weil die Infrastruktur zum legitimen Spielball beider Seiten verkommen ist.

Zwischen den Zeilen: Die Ukraine klammert sich an Sicherheitsgarantien, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen, falls kein US-Stiefel auf dem Boden landet.

Follow the money: Naftogaz zählt die Einschläge, während die Kosten für den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur bereits in astronomische Höhen schießen. Der wirtschaftliche Schaden ist längst systemisch, da ohne stabile Stromversorgung keine Produktion möglich ist, was die Ukraine dauerhaft am Tropf westlicher Kredite hält.

Go Deeper: Hinter den Kulissen geht es um die Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporischschja und Gebietsansprüche, die niemals völkerrechtlich anerkannt werden. Waffenlieferanten verdienen sich dumm und dämlich, während Kiew nun versucht, Sanktionen gegen Hersteller zu verhängen.

Warum das wichtig ist: Wenn die Existenz der Ukraine und das Überleben von Millionen nur noch von der Ratifizierung im US-Kongress abhängt, wird es traurig.

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