Epstein: Starmers Stabschef stolpert

Keir Starmer - Simon Dawson - No 10 Downing Street - OG Licence v3.0 - FOB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Morgan McSweeney räumt seinen Posten als Stabschef, nachdem die Personalie Peter Mandelson krachend gegen die Wand gefahren ist. Ein britischer Botschafterposten für einen Epstein-Intimus war offenbar selbst für Labour-Verhältnisse eine Nummer zu dreist. Wer hätte gedacht, dass Kontakte zu verurteilten Sexualstraftätern im Jahr 2026 tatsächlich noch Konsequenzen haben könnten?

Der Anlass: Nach einer Woche voller politischer Schockwellen und polizeilicher Razzien zieht der wichtigste Berater von Premierminister Keir Starmer die Reißleine und tritt wegen der Mandelson-Affäre zurück.

Wer sagt was: Morgan McSweeney gibt zu, dass die Entscheidung für Mandelson „falsch“ war und „das Vertrauen in die Politik beschädigt“ hat, während Keir Starmer pflichtbewusst für die „Loyalität und Führung“ dankt, die zum Wahlsieg führten.

Die Doppelmoral: Während die Elite über „Due Diligence“ schwadroniert, wird ein Mann mit Epstein-Vergangenheit zum Top-Diplomaten befördert, bis die Realität in Form einer polizeilichen Hausdurchsuchung anklopft.

Zwischen den Zeilen: Dass McSweeney die Verantwortung übernimmt, ist das klassische Bauernopfer, um den Kopf des Premierministers zu retten.

Follow the money: Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs laufen, da Mandelson im Verdacht steht, nach der Finanzkrise 2008 marktsensible Informationen an Jeffrey Epstein weitergegeben zu haben.

Go Deeper: Die Verstrickungen reichen tief in die Netzwerke der New-Labour-Ära, wo alte Seilschaften wichtiger waren als die moralische Integrität.

Warum das wichtig ist: Wenn ein Premierminister erst durch Polizeirazzien daran erinnert werden muss, dass Pädophilen-Netzwerke kein Karrieresprungbrett sind, ist das kein politischer Fehler mehr, sondern der totale moralische Offenbarungseid eines verrotteten Establishments.

Quelle: cnn.com

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