Mehrheit gegen Volksbefragung

Stocker plant Volksbefragung als Deckmantel für das eigene Regierungsversagen.

Bundesregierung - Michael Indra - Sepa Media - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Die explodierende Teuerung frisst das Ersparte der Bürger auf, während die Regierung nun auch noch die Lebenszeit der Jugend pfänden will. Unter dem Deckmantel der Landesverteidigung planen Stocker & Co eine massive Verlängerung des Grundwehrdienstes. Dieses Sittenbild zeigt eine abgehobene Kaste, die lieber Milliarden in fremde Konflikte steckt, als die heimische Kaufkraft zu schützen.

Der Auslöser: Kanzler Christian Stocker (ÖVP) preschte mit der Forderung nach einer Volksbefragung zur Heeresreform vor. Er öffnet damit die Tür für eine weitere Belastung der Steuerzahler inmitten der Rekordpreise. Fakt ist: 53 Prozent sind gegen eine Volksbefragung.

Wer sagt was:

  • Christian Stocker (Bundeskanzler, ÖVP) lässt ausrichten: „‚Eine Volksbefragung zum Heer ist der richtige Weg“‚.
  • Christoph Haselmayer (Geschäftsführer, IFDD) bestätigt kühl: „Es gibt keinen Blankoscheck für längere Dienste ohne echte Reformen“.

Das Sittenbild: Während das Volk unter der Energiekrise ächzt, dient das Bundesheer als Vehikel für politische Profilierung. Die Akteure der ÖVP und NEOS agieren hier als Türöffner für eine Militarisierung auf Kosten der Neutralität.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Wehrpflicht soll laut 73 Prozent der Bürger als letzte Säule der Souveränität erhalten bleiben.
  • Ganze 90 Prozent fordern massive strukturelle Verbesserungen bei der Ausstattung der Soldaten.

Follow the money: Die Budgetbelastung durch eine Verlängerung würde zusätzliche Millionen Euro an Steuergeld verschlingen. Jeder Euro für längere Kasernenaufenthalte fehlt den Bürgern am Ende direkt im Börsel beim Heizen.

Die andere Sicht: Die Befürworter sehen im längeren Dienst eine notwendige Anpassung an die neue Bedrohungslage in Europa.

Warum das wichtig ist: Dieses Spiel mit der Wehrpflicht ist eine gefährliche Ablenkung von der galloppierenden Teuerung. Ohne eine Rückkehr zur aktiven Neutralität bleibt jede Heeresverlängerung nur ein teures Placebo.

Quelle: krone.at

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