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Politik

Ukraineunterstützung oder Spritpreisbremse

Regierung produziert hausgemachten Österreichaufschlag bei Spritpreisen.

Herbert Kickl - Sepa Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Herbert Kickl - Sepa Media - Michael Indra - Runway FoB AI
Redaktion
Redaktion
23. März 2026
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5 Min Read

In drei Sätzen: Herbert Kickl kritisierte heute im Parlament die Untätigkeit der Bundesregierung angesichts massiver Preisexplosionen an den Tankstellen, die durch den Nahost-Konflikt weiter befeuert werden. Er warf der Koalition vor, durch eine immense Steuerbelastung von über 50 Prozent pro Liter den sogenannten Österreichaufschlag selbst zu verursachen und die Bevölkerung bewusst leiden zu lassen. Die Freiheitlichen fordern daher eine sofortige Halbierung der Mineralölsteuer sowie die Streichung der CO2-Abgabe, um Autofahrer spürbar um bis zu 44 Cent pro Liter zu entlasten.

Der Auslöser: Der aktuelle Anlass ist die Debatte über eine neue Spritpreisbremse, die laut Opposition wirkungslos bleibt, während andere europäische Länder wie Italien oder Spanien bereits massive Entlastungspakete für ihre Bürger geschnürt haben.

Wer sagt was:

  • FPÖ-Obmann Herbert Kickl findet deutliche Worte für das Vorgehen der Regierung: „Sie sind Europameister in unterlassener Hilfeleistung, und zwar für die eigene Bevölkerung, weil woanders schmeißen Sie das Geld mit beiden Händen beim Fenster hinaus.“
  • Er kritisiert die geringe Entlastung von nur 5 Cent als „gönnerhafte Selbstherrlichkeit“ angesichts einer Steuerlast von fast einem Euro pro Liter. Laut Kickl verteidigt die Regierung diesen Aufschlag „mit Zähnen und Krallen“, um einen „dicken, fetten Staatsapparat“ zu finanzieren.

Das Sittenbild: Der Status quo offenbart eine tiefe Kluft zwischen Regierungsankündigungen und der Realität an den Zapfsäulen, wo Benzin bei 1,84 Euro und Diesel bei 2,10 Euro liegen. Während die Koalition auf komplexe Mechanismen und Margen-Eingriffe setzt, drohen ländlichen Tankstellen Schließungen und der Industrie eine gefährliche Rezession durch explodierende Energiekosten.

Das große Ganze: Die Energiekrise weitet sich zu einer Inflationskaskade aus, da hohe Gaspreise direkt auf die Düngemittelproduktion, die Lebensmittelpreise und indexierte Mieten durchschlagen.

  • Über 50 % Steuern am Tank – und die Regierung kassiert ab wie nie.
    Bei 1,84 € Benzin und 2,10 € Diesel fließen über 90 Cent pro Liter direkt als Steuern (Mineralöl-, CO₂- und MwSt.) in die Staatskasse. Das ist der größte hausgemachte Österreichaufschlag Europas – kein Krisenbeitrag, sondern systematischer Raub. Kickl nennt die Regierung zurecht Europameister in unterlassener Hilfeleistung für die eigene Bevölkerung.
  • 5-Cent-Almosen statt echter Entlastung – gönnerhafte Selbstherrlichkeit.
    Die angepriesene Spritpreisbremse bringt lächerliche 5 Cent Entlastung – bei fast 1 Euro Steuerlast pro Liter blanker Hohn. Kickls Modell halbiert die Mineralölsteuer und streicht die CO₂-Abgabe komplett: Benzin minus 44 Cent, Diesel minus 40 Cent. Bei 50 Litern Tankfüllung 20 Euro Sofort-Ersparnis – spürbar, einfach, ohne Versorgungsrisiken fürs Land.
  • 100 Milliarden neue Schulden – und keinen Cent gespart.
    Die Koalition hat in wenigen Jahren 100 Milliarden Euro neue Schulden gemacht – ohne ein einziges echtes Sparpaket. Keine Kürzungen bei Förderungen, Verwaltung oder Beamten, stattdessen immer neue Abgaben und Steuern. Kickl: Statt Geld ins Ausland zu werfen, könnte man die Österreicher endlich entlasten – stattdessen wird der Steuerzahler weiter gemolken.
  • 2,4 Milliarden Haftung für Ukraine-Kredite – oder Entlastung für Österreicher?
    Die Regierung plant, 2,4 Milliarden Euro Haftung für neue Ukraine-Kredite zu übernehmen – Geld, das den Österreichern fehlt. Kickl stellt die klare Alternative: Entweder Milliarden für Selenskyj oder spürbare Entlastung für Pendler und Familien daheim. Die Entscheidung fällt am Mittwoch – wer zustimmt, verrät die eigenen Bürger.
  • Teures LNG statt günstiges heimisches Gas – die pure Doppelmoral.
    Österreich importiert 50 % seines Gases als teures LNG, obwohl russisches Pipeline-Gas günstiger wäre – politisch aber tabu. Im Boden liegen heimische Erdgasvorkommen, die 30 Jahre Versorgungssicherheit garantieren könnten. Kickl brandmarkt die Politik als moralisch inkonsequent und wirtschaftlich selbstmörderisch: Sanktionen treiben Preise hoch, Inflation frisst sich durch Lebensmittel und Mieten. Pragmatismus und heimische Förderung wären der Ausweg, so Kickl.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Steuerbelastung bei Sprit setzt sich aus Mineralölsteuer, CO2-Steuer und Mehrwertsteuer zusammen.
  • Geplante Eingriffe bei Raffineriemargen könnten die Versorgungssicherheit gefährden, da Öl verstärkt im Ausland verarbeitet werden könnte.
  • Die Regierung hat laut FPÖ in den letzten Jahren rund 100 Milliarden Euro neue Schulden angehäuft.
  • Heimische Erdgasvorkommen könnten theoretisch eine Versorgungssicherheit für 30 Jahre gewährleisten.

Follow the money: Die wirtschaftliche Dimension ist gewaltig: Allein für die Ukraine soll Österreich eine Haftung von 2,4 Milliarden Euro übernehmen. Im Gegensatz dazu würde das freiheitliche Modell bei einem 50-Liter-Tank eine direkte Ersparnis von etwa 20 Euro pro Füllung bringen, was die Kaufkraft sofort stärken würde.

Die andere Sicht: Die Bundesregierung und Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) betonen hingegen, man setze alle Hebel in Bewegung, um den Österreichaufschlag zu verhindern. Sie verteidigen ihren Kurs als verantwortungsbewusst und werfen der Opposition vor, die Finanzierbarkeit umfangreicher Steuersenkungen angesichts der Budgetlage nicht zu berücksichtigen.

Warum das wichtig ist: Diese Debatte zeigt, dass die Regierung lieber komplexe „Wiegelwogel-Mechanismen“ erfindet, als der Bevölkerung die eigenen Steuereinnahmen zurückzugeben. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Moral an der Zapfsäule zwar edel klingt, den Skoda Octavia aber leider nicht günstiger betankt.

Quellen: Parlament

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