Merz zittert vor dem CDU-Debakel in Berlin und Schwerin

Worum es geht: In Berlin und Mecklenburg-Vorpommern haben am Sonntag die Wahllokale für die Landtagswahlen geöffnet. Rund 3,8 Millionen Wahlberechtigte entscheiden über die künftige Machtverteilung in der deutschen Hauptstadt und im Nordosten. Für CDU-Chef Friedrich Merz geht es um das politische Überleben, da Umfragen ein massives Debakel für seine Partei voraussagen.

Zahlen auf einen Blick: Die Dimensionen dieser Schicksalswahl für das deutsche Establishment sind beachtlich:

  • 2,5 Millionen: Wahlberechtigte in Berlin sind aufgerufen, das Abgeordnetenhaus neu zu wählen.
  • 1,3 Millionen: Menschen können in Mecklenburg-Vorpommern ihre Stimme für den Landtag abgeben.
  • 18:00 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt schließen die Wahllokale und die ersten Prognosen werden veröffentlicht.

Das große Ganze: Während die AfD im Nordosten ihren Siegeszug fortsetzen könnte, droht der CDU in Mecklenburg-Vorpommern sogar der Absturz in Richtung der Fünf-Prozent-Hürde. In Berlin zeichnet sich ein harter Kampf zwischen der postkommunistischen Linken und der CDU um den ersten Platz ab, wobei eine Fortsetzung der aktuellen schwarz-roten Koalition laut Umfragen unwahrscheinlich ist. Das erst kürzlich gegründete BSW kämpft in beiden Ländern um den Einzug in die Parlamente.

Was hängen bleibt: Die politische Zukunft von Friedrich Merz hängt am seidenen Faden. In Berlin wird bereits offen über seine Ablöse spekuliert, sollte die CDU die Erwartungen massiv verfehlen. Merz hat das CDU-Präsidium für Sonntagabend bereits in das Konrad-Adenauer-Haus einberufen, um den wahrscheinlichen politischen Flurbrand zu löschen.

Was muss Deutschland noch alles ertragen?

Frank sagt:
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SOURCES:Vienna