Angriff auf US-Stützpunkte

Angriff auf US-Stützpunkten: Pro-iranische Miliz bekennt sich.

Sujetbild Iran - Ali Khamenei - Runway FoB AI
Redaktion
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In drei Sätzen: Die pro-iranische schiitische Miliz Saraya Awliya al-Dam hat die Verantwortung für einen Angriff auf den Flughafen der Stadt Erbil im Nordirak übernommen. Die Gruppe setzte Drohnen mit Sprengstoff und Raketen eines neuen Typs gegen US-Militäreinrichtungen im Irak ein, um den Tod des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei zu rächen. Die meisten Drohnen wurden jedoch von den Luftabwehrsystemen des Flughafens abgeschossen, wie der Rudaw-Fernsehsender am 1. März 2026 berichtete.

Der Auslöser: Der aktuelle Anlass ist die Tötung des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei bei einem gemeinsamen US-israelischen Luftangriff. Die Miliz kündigte daraufhin eine großangelegte Operation gegen US-Einrichtungen im Irak an.

Wer sagt was: Die Gruppe Saraya Awliya al-Dam teilte mit, sie führe eine „großangelegte Operation“ durch, um den Tod Khameneis zu rächen. Der Rudaw-Fernsehsender bestätigte die Angaben der Miliz zu den eingesetzten Drohnen und Raketen.

Das Sittenbild: Der Angriff zeigt die Eskalation durch pro-iranische Milizen im Irak, während die effektive Luftabwehr Schäden und Opfer verhindert. Vorteil für die Verteidiger ist die hohe Abfangquote, Nachteil bleibt die anhaltende Bedrohung durch weitere Drohnenangriffe in der Region.

Zwischen den Zeilen:

  • Die Miliz operiert in Irak und richtet sich gezielt gegen US-Militäreinrichtungen am Erbil-Flughafen.
  • Es kamen Drohnen mit Sprengstoff sowie Raketen eines neuen Typs zum Einsatz.
  • Die meisten einfliegenden Drohnen wurden von der Flughafen-Luftabwehr neutralisiert.
  • Der Vorfall ereignete sich als direkte Reaktion auf die Tötung Khameneis am 28. Februar 2026.

Die andere Sicht: Der Spiegel berichtete, dass Iran als Reaktion auf den gemeinsamen US-israelischen Angriff Raketen und Drohnen auf deutsche Basen in Jordanien und im Irak abgefeuert hat. Eine Basis nahe dem Erbil-Flughafen sowie ein Bundeswehr-Feldlager in Ostjordanien wurden angegriffen, alle Projektile wurden neutralisiert, ein US-Soldat wurde durch herabfallende Trümmer verletzt.

Warum das wichtig ist: Der Vorfall markiert den Einstieg irakischer pro-iranischer Milizen in den Konflikt nach dem Tod Khameneis und zeigt, wie schnell sich der Krieg ausweitet.

Quellen:

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