Athen schließt illegale Moscheen

Griechenlands harte Hand: Illegale Moscheen zu und Parallelwelten ade.

Sujetbild Moschee - Politischer Islam - Samer Chidiac - Pixabay - Runway FoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Am 4. Februar 2026 kündigte Minister Thanos Plevris vor dem parlamentarischen Ausschuss für öffentliche Verwaltung an, dass nach einem jüngsten Fall in Athen alle illegalen Moscheen in der Hauptstadt geschlossen und ihre Betreiber abgeschoben werden. Die vorangetriebene Aktion soll „Recht und Ordnung“ durchsetzen. Währenddessen debattiert man in Österreich lieber über den nächsten „Dialog der Kulturen“, finanziert mit dem Geld der Steuerzahler.

Der Auslöser: Ein Betreiber einer illegalen Moschee wird verurteilt und soll abgeschoben werden. Daraufhin stellen die Behörden überrascht fest, dass es in der Stadt noch rund 60 weitere solcher Gebetshäuser gibt. 

Wer sagt was:

  • Migrationsminister Thanos Plevris: „Alle illegalen Kultstätten werden geschlossen, mit gleichzeitiger Aberkennung der legalen Dokumente der Betreiber. In Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien werden illegale Moscheen versiegelt und die Beteiligten abgeschoben.“
  • Plevris, der zuvor Gesundheitsminister war, wurde im Juni 2025 zum Minister für Migration und Asyl ernannt.
  • Für die Linken ist Plevris ein Albtraum: „Das ‚gemäßigte‘ Gesicht der Ultrarechten.“ (taz.de)

Das Sittenbild:

  • Die Schließung illegaler Gebetsräume (oft als Moscheen bezeichnet, aber meist improvisierte Räume in Kellern oder Wohnungen) ist Teil dieser Strategie, um staatliche Kontrolle in Vierteln mit hohem Migrationsanteil zu demonstrieren.
  • Ein cleverer PR-Schachzug, um die eigene, jahrelange Untätigkeit bei der Kontrolle illegaler Einwanderung zu kaschieren. 
  • Während in Griechenland Fakten geschaffen werden, würde man hierzulande vermutlich erst einen Runden Tisch einberufen, eine Studie in Auftrag geben und am Ende mehr Geld für „Präventionsprojekte“ ausgeben.

Zwischen den Zeilen: Die offizielle Erzählung ist die Wiederherstellung von Recht und Gesetz. Die Wahrheit ist: Man hat die Entstehung von Parallelgesellschaften so lange geduldet, bis man mit einer Show-Aktion reagieren musste, um das Gesicht zu wahren. Das Problem ist nicht gelöst, es wird nur kurzzeitig aus dem Blickfeld geräumt.

Follow the money: Der Bürger zahlt doppelt: zuerst für eine dysfunktionale Migrationspolitik und dann für die teure Beseitigung ihrer Folgen.

Go Deeper: Die Herkunft der Betreiber aus Bangladesch und Pakistan deutet auf gut organisierte, transnationale Netzwerke hin. Diese Gemeinschaften sind in Athen stark vertreten (besonders in Vierteln wie Kypseli oder Omonoia) und nutzen die Gebetsräume oft auch als soziale Anlaufstellen.

Warum das wichtig ist: Der Fall zeigt exemplarisch das Versagen des Staates, seine eigenen Gesetze durchzusetzen, bis der öffentliche Druck zu groß wird. Die Zeche für diese politische Feigheit zahlt der Bürger mit seiner Sicherheit, während die Verantwortlichen mit Symbolpolitik ihre Wiederwahl sichern.

Quelle:

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