Babler an Russlands Seite

Redaktion
Andreas Babler - SEPA Media - Martien Juen

Österreichs Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler und verurteilt den US-Angriff auf Venezuela scharf und bedient sich dabei derselben Rhetorik wie der Kreml. Er warnt vor dem Zerfall internationaler Strukturen und stellt sich damit faktisch an die Seite des Regimes Maduro. Diese naive Täter-Opfer-Umkehr beschädigt Österreichs Glaubwürdigkeit im Westen massiv.

Aktueller Anlass: Babler nutzt die Plattform X für eine Generalabrechnung mit den USA und deren Vorgehen in Südamerika.

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Wer sagt was:

  • Andi Babler: „Ich verurteile den bewaffneten Angriff der USA auf Venezuela. […] Es ist eine Frage unserer Glaubwürdigkeit.“
  • Russisches Außenministerium: Man verurteile die „bewaffnete Aggression“ der USA. Die Vorwände seien „unhaltbar“.

Hintergrund: Russland gilt als Schutzmacht Venezuelas. Wladimir Putin sicherte dem dortigen Autokraten Nicolás Maduro erst im Dezember Unterstützung zu. Babler fordert nun zeitgleich ein „Gegenmodell“ zur US-Politik.

Im Detail: Die Parallelen sind erschreckend. Babler sieht die „internationale Rechtsstaatlichkeit“ gefährdet. Moskau spricht von einer Verletzung des Rechts auf Selbstbestimmung ohne „militärische Einmischung“. Beide Narrative zielen darauf ab. Die USA werden als alleiniger Aggressor dargestellt. Babler spricht vom „Rückwärtsgang“ der Welt. Moskau warnt vor einer „Eskalation“.

Was zu tun ist: Die SPÖ muss klären. Ob sie Partner des Westens oder Lautsprecher Moskaus ist.

Warum das wichtig ist: Außenpolitische Orientierungslosigkeit ist kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Sicherheitsrisiko.

Sollte man wissen: Ministerin als Lukoil-Testimonial

Quellen:
Andeas Babler auf X
n-tv.de

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