Babler „ordnet“ Migration

Babler mit Kampfansage des SPÖ-Chefs gegen Herbert Kickl.

Andreas Babler - SEPA.Media Martin Juen - RunwayFoB AI
Redaktion

In drei Sätzen: Die Massenzuwanderung treibt die Lebenshaltungskosten in die Höhe – das bedeutet mehr Belastung für Österreichs Sozialsystem, höhere Ausgaben für die Integration. Babler will die Migration nun „ordnen“ und wettert gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl.

Andreas Babler auf Instagram
Andreas Babler aktuell auf Instagram

Der Auslöser: Bablers Auftritt in der „Town Hall“, einer Kongresslocation in Salzburg. Er attackiert FPÖ-Chef Herbert Kickl, plädiert im Massenzuwanderungs-Thema für „Ordnen statt Spalten„.

Wer sagt was: Der rote Parteichef Andreas Babler äußert sich wie folgt: „Es kann nicht sein, dass immer jene am lautesten über Migration sprechen, die am wenigsten darüber wissen. Damit muss Schluss sein. Wir gehen beim Thema Migration in die Offensive.“

Analyse: Andreas Babler (Vizekanzler, SPÖ) schafft in aktuellen Umfragen nur noch 7 Prozent – und kommt damit auf den letzten Platz, noch hinter Gewessler und Meinl-Reisinger (beide 8 Prozent). Er geht jetzt mit seiner Offensive in der Migrationspolitik auf das Schlachtfeld von FPÖ-Chef Herbert Kickl, den er als „Chaos-Kickl“ beschimpft.

Das Sittenbild: Nach mehr als einem Jahrzehnt fortgesetzter Einladungspolitik speziell in Wien entdeckt die SPÖ die gefährliche Problematik der Massenzuwanderung mit Kriminalität, extrem hohen Sozialkosten und wachsendem Islamismus – und will nun „ordnen“, während andere abschieben wollen.

Zwischen den Zeilen: Die SPÖ fiel in den Umfragen bereits im Herbst 2025 auf 18 Prozent, jetzt sind es nur noch 17 Prozent. Das Migrations-Thema soll nun wieder etwas Aufschwung bringen. Doch es ist ein SPÖ-Bürgermeister in Wien, der an syrische Asyl-Familien bis zu 9000 Euro netto im Monat auszahlen lässt. Und Michael Ludwig sorgt auch mit Erhöhung der Öffi-Preise, Hundesteuer, etc. für jene Teuerung, die sein Genosse Babler immer bekämpfen will.

Follow the money: Große Reformen der Bundesregierung und spürbare Hilfsmaßnahmen für die Österreicher fehlen noch immer. Die Haushalte zahlen mehr, die Lebensmittelpreise und Energiepreise steigen weiter – und die Massenmigration wird weiterhin nicht durch einen effektiven Grenzschutz gestoppt.

Die andere Sicht: Andreas Babler meint zu seiner Migrations-Offensive: „Das ist keine Kehrtwende. Im Gegenteil: Das ist die Rückkehr zu dem, wofür mich viele aus der SPÖ zum Parteivorsitzenden gewählt haben. Das ist eine Rückbesinnung auf das, wofür ich immer gestanden bin.“

Warum das wichtig ist: Von Sunzi über Friedrich den Großen bis hin zu Napoleon zieht sich eine zeitlose Lehre: Der Befehlshaber muss das Geschick besitzen, das Schlachtfeld selbst zu wählen. Doch Andreas Babler begeht derzeit das riskanteste Manöver der politischen Taktik: Er betritt ein Terrain, das seit Jahren von der FPÖ dominiert wird.

Quellen: Andreas Babler auf Instagram

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