Babler schwer angezählt

Redaktion
Andreas Babler mit Handy - SEPA Media - Martin Juen

Die Regierungsparteien stehen vor einem Scherbenhaufen, der nicht mehr zu kitten ist: Andreas Babler und Christian Stocker haben den Rückhalt der eigenen Basis verloren. Das Umfragedebakel offenbart, dass die Wähler der einstigen Großparteien längst mit einem Austausch der Führung rechnen.INHALT

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Aktueller Anlass:

  • Eine neue Market-Umfrage zeichnet ein vernichtendes Bild für die Koalition: 60 Prozent der SPÖ-Sympathisanten erwarten den Austausch von Andreas Babler.
  • 53 Prozent der ÖVP-Anhänger glauben nicht mehr an einen Verbleib von Christian Stocker.

Wer sagt was:

  • Christian Kern: „Bin sehr zufrieden mit meiner Tätigkeit in der Privatwirtschaft.“

Hintergrund: Die Zahlen bestätigen den freien Fall. Während SPÖ (20 %) und ÖVP (18 %) um die Relevanz kämpfen, zementiert die FPÖ ihren Vorsprung mit stabilen Werten. In der Kanzlerfrage liegt Babler bei blamablen sechs Prozent, Herbert Kickl hingegen dominiert mit 35 Prozent.

Im Detail: Der Vertrauensverlust ist fundamental. Nur 19 Prozent der FPÖ-Wähler sehen Bedarf für einen Wechsel, was Kickls Position als unantastbar markiert. Gleichzeitig wächst die Sorge um die soziale Kluft: 48 Prozent der Bürger haben Angst, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinandergeht.

Was zu tun ist: Die Parteigremien von Rot und Schwarz müssen der Realität ins Auge sehen. Die Debatten um Geister der Vergangenheit wie Christian Kern oder Sebastian Kurz zeigen lediglich die Verzweiflung. Notwendig ist definitiv eine klare Entscheidung für die Zukunft, statt Durchhalteparolen bis zum Parteitag.

Warum das wichtig ist: Wenn Parteichefs von der eigenen Basis abgeschrieben werden, verlieren sie jede politische Legitimation. SPÖ und ÖVP regieren nicht mehr, sie verwalten nur noch ihren eigenen Niedergang. Das öffnet Tür und Tor für die FPÖ, die als einzige Kraft mit geschlossenen Reihen und einer als kompetent wahrgenommenen Führung in das Wahljahr geht.

Quellen:
statement.at

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